Mitglied inaktiv
Guten Tag, ich habe jetzt über 9 Monate sehr erfolgreich meine Drillinge gestillt.Höchstleistung war 2 1/5 Liter pro Tag.Obwohl ich sehr große Brüste habe.Nun habe ich vor 6 Tagen bis zu 80ml am Morgen alles eingestellt und seitdem nicht mehr gepumt.Die ersten 3 Tage hat die Brust ab und zu noch getropft.Seither kommt nichts mehr, aber meine Brust fühlt sich leicht verhärtet(ähnlich wie ein Milchstau,aber nicht so schlimm)an und tut auch weh.Ich hatte mir diese Abstilltablette verschreiben lassen,aber nachdem ich die Packungsbeilage gelesen habe,wollte ich es doch lieber ohne schaffen. Nun die Frage:Was kann ich jetzt tun?Es ist schon ziemlich unangenehm,nicht das es sich entzündet oder ähnliches.Ich habe schon darüber nachgedacht,noch einmal abzupumpen,aber das regt ja wieder an. Was würden Sie mir raten? LG Lilis
Liebe Lilis, wow, das war echt eine Höchstleistung, finde ich toll :-). Nach dem Abstillen wird noch einige Zeit (Wochen bis Monate) Milch gebildet . Solange Du keine Probleme mit einer prallen, schmerzhaft spannenden Brust oder einem Milchstau usw. hast, besteht überhaupt kein Handlungsbedarf. Deine Brust wird ganz allmählich die Milchproduktion vollständig einstellen und noch in der Brust vorhandene Milch wird vom umgebenden Geweberesorbiert werden. (Keine Sorge, die Milch in der Brust wird nicht „schlecht"). Solange Du jedoch Stauungen oder ein unangenehmes Spannungsgefühl bekommst, kannst Du gerade so viel Milch mit der Hand ausstreichen (oder ganz vorsichtig abpumpen), dass die unangenehme Spannung nachlässt und Du dich wieder wohl fühlst. Nicht mehr ausstreichen, sonst wird die Milchbildung weiter angeregt. Zusätzlich kannst Du die Brust kühlen. Widersteh der Versuchung immer wieder ein bisschen an der Brust herumzudrücken, um zu sehen „ob da noch was ist". Auf diese Weise kann die Milchproduktion auf geringen Niveau weiterhin aufrecht erhalten bleiben. Die Erfahrung zeigt, dass es beim Abstillen hilfreich sein kann, wenn die Frau den Salzkonsum einschränkt. Keinesfalls einschränken sollten Sie Ihre Trinkmenge. Sie sollten sich weiterhin nach dem Durstgefühl richten. Ehe sich die Milchmenge durch eine Verringerung der Flüssigkeitszufuhr vermindern würde, bekämen Sie massive Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen. Die Empfehlung die Trinkmenge zu reduzieren gehört wirklich endgültig in die Mottenkiste der nicht ratsamen Tipps. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, um den Abstillprozess zu unterstützen, wenn Sie sich hierfür interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder eine Hebamme. Bis zur endgültigen Rückbildung der Brust solltest Du in jedem Fall einige Monate einrechnen. LLLiebe Grüße Biggi
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