Mitglied inaktiv
Hallo Ihr Lieben! Ich habe wieder mal ein kleines, großes Problem :). Mein Sohn ist jetzt 1 Jahr alt und ich habe am 1.1. aufgehört mit stillen. Bei uns musste es relativ schnell gehen, da er extreme Bauchschmerzen auf meine Milch bekommen hat. Die letzten 4 Tage hab ich jeweils nur 1x jede Brust angelegt. Nun mein "Problem": Irgendwie wird die Milch einfach nicht weniger. Ich hab das Gefühl mein Körper "will" nicht abstillen *lach*. Ich trinke 3x tägl. Salbeitee und nehme Phytolacca D1 stündlich (wenn ich es nicht vergesse). Ich stand oder stehe auch jetzt noch manchmal kurz vor nem Milchstau. Streiche 1-2x tägl. Milch so sanft wie möglich aus, nur glaub ich, dass das die Milchbildung noch anregt! Aber ohne Ausstreichen halte ich es einfach nicht aus. Habe anfangs sogar Ibuprofen genommen. In meiner totaln Verzweiflung war ich beim Frauenarzt und hab mir Bromocriptin geholt. NIE WIEDER!!!!!! Ich habe mich gefühlt wie ein Zombi!!! Totale Kreislaufprobleme, Schwarz werden vor Augen. Ich bin mit meinem Sohn allein, so kann ich mich nicht um ihn kümmern. Das ist also definitiv nicht mein Mittel der Wahl. Habe im Stillbuch noch gelesen, dass Krautwickel um die Brust gegen Entzündungen und sogar gegen die Milchbildung. Mache das jetzt seit 2 Tage und es scheint wirklich zu funktionieren!! Die Milch läuft fast von allein aus meiner Brust und die harten Stellen sind fast weg. Meine eigentliche Frage: gibt es noch irgendwas was ich tun kann? Und wie lange dauert es eigentlich bis die Brust mit der Produktion nachlässt? Bin ich zu ungeduldig?? Ganz lieber Gruß und noch ein gutes neues Jahr! Calimero
Liebe Calimero, ja, ein bisschen Geduld brauchst Du noch ;-). Sobald sich die Brust gespannt anfühlt oder schmerzt, solltest Du entweder gerade so viel Milch ausstreichen, dass die Spannung nachlässt oder (falls die Brust nicht gestaut ist und "nur" schmerzt) die Brust kühlen. Bitte streiche wirklich nicht mehr aus, als unbedingt notwendig, sonst wird die Milchproduktion wieder angeregt. Deine Brust wird sich daran gewöhnen, dass die Nachfrage nicht mehr gegeben ist und die Milchproduktion immer weiter verringern und schließlich ganz einstellen., aber sie braucht etwas Zeit dazu. Es ist auch empfehlenswert, den Salzkonsum während des Abstillens einzuschränken. Es ist nicht notwendig die Flüssigkeitszufuhr einzuschränken, trinke entsprechend deinem Durstgefühl. Zwei Wochen ist noch keine lange Zeit, wenn es um das Ende des Stillens geht. Es ist normal, dass die Brust noch einige Zeit lang Milch bildet, bei manchen Frauen für einige Monate, es gibt aber Frauen, bei denen dies sogar ein Jahr und länger anhält. Viele Frauen haben auch nach dem Abstillen noch einige Zeit einen Milchspendereflex, der einsetzt, wenn sie ihr Kind oder auch ein anderes Baby schreien hören. Wenn deine Brust nicht mehrprall gespannt ist und Du keine Verhärtungen (Milchstau) Mehr tasten kannst, musst Du gar nichts mehr unternehmen. Dein Körper wird die noch vorhandene Milch langsam resorbieren. Widersteh der Versuchung durch gelegentliches Ausstreichen oder Drücken auf Brust und Brustwarze "nachzuprüfen", ob da noch etwas kommt. Auf diese Weise kannst Du die Milchproduktion auf geringem Niveau aufrecht erhalten. LLLiebe Grüße und alles Gute für Euch beide :-), Biggi
Mitglied inaktiv
Liebe Biggi! Vielen Dank für die schnelle Antwort!! Habe vorhin auch mit meiner Hebi telefoniert, die meinte das auch. Ich lauf jetzt weiter als Krautwickel rum *lach* und halte die Finger still ;o).... 1000000 Dank Euch wirklich!!! Ihr seid mir in manch Notfall wirklich eine Hilfe!! LLLLLL Grüße Calimero
DANKE :-) Biggi
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