Mitglied inaktiv
Hallo, mein Kind ist 12 Monate alt und bis gestern habe ich ihn nur noch Nachts gestillt (alle 2 Stunden). Gestern habe ich entschlossen komplett abzustillen. Heute sind meine Brüste voll . Muss ich eigentlich die fest zubinden damit die Milch weniger wird. Ich mache auch Quarkumschläge, was sollich machen wenn es sehr schmerzen wird? Vielen Dank
Liebe swetik7, sobald die Brust zu spannen beginnt, pumpen Sie gerade so viel Milch ab oder streichen von Hand aus, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Nicht mehr Milch als unbedingt notwendig entleeren, denn sonst wird die Produktion wieder angeregt. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Ein Einschränken der Trinkmenge (wie es leider immer noch häufig empfohlen wird) ist nicht empfehlenswert. Trinken Sie entsprechend Ihrem Durstgefühl. Was hingegen hilfreich sein kann, ist das Einschränken des Kochsalzkonsums. Es gibt auch keinen Grund, die Flüssigkeitszufuhr einzuschränken, um die Milchmenge zu verringern. Das ist ein Rat aus der Mottenkiste, der absolut unsinnig ist. Wird zu wenig getrunken, halten die Nieren Flüssigkeit zurück und speisen sie wieder in den Blutkreislauf ein, um den Blutdruck zu erhalten. Im Falle eines Blutdruckabfalls werden Gehirn, Herz, Lunge, Nieren und die BRUST als erstes versorgt. Hat der Körper über längere Zeit eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr, belastet dies die Nieren und die Ausscheidung der Gifte ist unzureichend. Ehe die Milchmenge durch ein Einschränken der Flüssigkeitszufuhr sinkt, ist Ihr Kreislauf am Ende, Sie bekommen Kopfschmerzen und es geht Ihnen hundeelend. Also trinken Sie entsprechend Ihrem Durstgefühl, vertrauen Sie auf die Signale Ihres Körpers. Trockene Lippen, ein dunkler Urin und Verstopfung sind Warnsignale für eine zu geringe Trinkmenge. Auch sollten Sie keinesfalls die Brust hochbinden. Was hilfreich sein kann ist ein gut sitzender, stützender BH, der jedoch keinesfalls einengen darf. Wenn Sie keine Probleme mit einer prallen, schmerzhaft spannenden Brust oder einem Milchstau usw. (mehr) haben, besteht jetzt kein Handlungsbedarf mehr. Ihre Brust wird ganz allmählich die Milchproduktion vollständig einstellen und noch in der Brust vorhandene Milch wird vom umgebenden Gewebe resorbiert werden. (Keine Sorge, die Milch in der Brust wird nicht `schlecht“). Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, die zum Abstillen eingesetzt werden können. Wenn Sie sich hierfür interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder Hebamme. LLLiebe Grüße, Biggi
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