Mitglied inaktiv
Mein Sohn ist jetzt 7 Monate alt und seit einer guten Woche verweigert er die Brust. Stört mich nicht, aber ich hätte ihn noch weitergestillt, wenn er das möchte (vorallem Abend und Nachts). Aber er will nicht mehr stillen. Als ich ihm in den letzten Tage die Brust anbot, nahm er sie zwar kurz in den Mund, spuckte sie aber gleich wieder aus und verzog sein Gesicht, so als wolle er mir sagen - das mag ich nicht mehr - schmeckt mir nimma. Ich habe in den letzten 5 - 6 Wochen eigentlich generell immer weniger und weniger gestillt und nun eben seit gut einer Woche gar nicht mehr. Mein Problem nun, daß ich merke, daß die Brust sich immer leicht bis gut "Gefüllt" anfühlt. So leichtes spannen (weiß nicht wie man das beschreiben soll) Auf jeden Fall ist da noch Milch die ich nicht loswerde. Habe schon mit Pfefferminztee versucht - Hilft aber nix. Zu Tabletten will ich wirklich nur im äußersten Notfall greifen, da ich ein Prolaktinom habe. Vielleicht können sie mir Tips geben, wie ich meine Brust dauerhaft Milchfrei bekomme. Wäre sehr dankbar dafür. lg. Susanne
Liebe Susanne, sollte die Brust zu voll werden und zu spannen beginnen, können Sie gerade soviel Milch vorsichtig ausstreichen oder abpumpen, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Nicht mehr Milch entleeren als unbedingt notwendig, da sonst die Milchbildung weiter angeregt wird. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Die Erfahrung zeigt, dass es beim Abstillen hilfreich sein kann, wenn die Frau den Salzkonsum einschränkt. Keinesfalls einschränken sollten Sie Ihre Trinkmenge. Sie sollten sich weiterhin nach dem Durstgefühl richten. Ehe sich die Milchmenge durch eine Verringerung der Flüssigkeitszufuhr vermindern würde, bekämen Sie massive Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen. Die Empfehlung die Trinkmenge zu reduzieren gehört wirklich endgültig in die Mottenkiste der nicht ratsamen Tipps. Auch sollten Sie keinesfalls die Brust hochbinden. Was hilfreich sein kann ist ein gut sitzender, stützender BH, der jedoch keinesfalls einengen darf. Wenn Sie keine Probleme mit einer prallen, schmerzhaft spannenden Brust oder einem Milchstau usw. (mehr) haben, besteht jetzt kein Handlungsbedarf mehr. Ihre Brust wird ganz allmählich die Milchproduktion vollständig einstellen und noch in der Brust vorhandene Milch wird vom umgebenden Gewebe resorbiert werden. (Keine Sorge, die Milch in der Brust wird nicht `schlecht"). Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, um den Abstillprozess zu unterstützen, wenn Sie sich hierfür interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder eine Hebamme. LLLiebe Grüße Biggi
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