Mitglied inaktiv
Hallo liebe Biggi, ich habe ein Problem und hoffe Du kannst mir einen guten Tipp geben. Also........., Felix ist nun 6 Monate alt und wird getillt. Wir haben nun mittags mit Beikost angefangen. Da ich schon 39 Jahre alt bin, wir noch ein Kind wollen und ich sehr schwer schwanger werde und wenn es dann klappt Heparin und Aspirin nehmen muss, möchte ich gern mit 12 Monaten abgestillt haben. Leider nimmt Felix keine Flasche und keine Schnuller und nachts kommt er so alle 2-3 Stunden. Ich denke mal aber nicht wegen dem Hunger sondern zum Nuckeln.Wie kann ich das langsam reduzieren. Ich denke, dass ich mit Weiterstillen schlechte Chancen auf eine SS habe. Über eine Antwort freue ich mich. Liebe Grüße Barbara
? Liebe Barbara, Niemand kann vorhersagen, wie schnell Du nun - ob mit oder ohne Abstillen - wieder schwanger werden kannst. Sogar ohne Periodenblutung kann es zu einem Eisprung kommen und es gibt viele Frauen, die in der Stillzeit gleich beim ersten Eisprung, dem keine Blutung vorangegangen war, wieder schwanger geworden sind. Stillen hat eine empfängnisverhütende Wirkung und tatsächlich kann auch bei einem älteren Stillkind die Empfängnis erschwert und die Einnistung der Eizelle behindert sein. Aber eben „kann" und nicht „muss". Es gibt da übrigens eine interessante Theorie auch über die Reife des Kindes in Bezug auf Geschwister: so lange ein Kind noch so häufig an der Brust der Mutter trinkt, dass dadurch die Fruchtbarkeit der Mutter eingeschränkt wird, so lange ist es auch noch nicht reif genug, die Mutter mit einem weiteren Geschwisterkind zu teilen. Manche Menschen halten dies vielleicht weit hergeholt, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass da viel Wahres dran ist. Die Entscheidung, ob Du zugunsten einer erneuten Schwangerschaft bzw. um die Wahrscheinlichkeit einer neuen Schwangerschaft eventuell zu erhöhen, abstillen oder einfach der Natur ihren Lauf lassen und abwarten willst, kannst nur Du alleine treffen. Es gibt in jedem Fall unzählige Mütter, die in der Stillzeit schwanger wurden, weiter gestillt haben und anschließend (ohne Schaden für Mutter, neues Baby und älteres Stillkind) auch noch nach der Geburt tandemgestillt haben. Ich kann jedoch gut verstehen, dass Du deine biologische Uhr ticken hörst. Bis zum ersten Geburtstag habt ihr ja noch ein halbes Jahr und in der Zeit kannst Du langsam und in steigender Menge Beikost einführen, so dass dein Kind zunehmend weniger Muttermilch zur Ernährung benötigt. Gleichzeitig kann dein Sohn an den Becher gewöhnt werden, eine Flasche ist keinesfalls zwingend. Wenn euer Baby viel Kontakt mit seinem Vater hat, dann kann dein Partner vielleicht auch gelegentlich einen Teil der Nachtschicht übernehmen. Manche Babys reagieren auch positiv, wenn der Vater sie in den Schlaf begleitet. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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