Mitglied inaktiv
janina ist nun 11 1/2 monate. sie wird noch nach bedarf gestillt (etwa 3 bis 4 mal täglich und zwischen 4 und 10 !!! mal nachts). in eineinhalb monaten beginne ich wieder zu arbeiten, papa nutzt die möglichkeit der väterkarenz. er liegt mir immer wieder in den ohren, ob ich nicht abstillen will. die sache ist die, dass janina ohne busen nie einschläft, wirklich nie. da kann man machen was man will, sie heult dann nur, aber wie. also kriegt sie auch immer ihre mumi. nun hat mein mann halt angst, dass sie nicht schläft, wenn ich nicht da bin und sie nicht gestillt werden kann. ich muss dazu sagen, dass ich nachmittags wieder zu hause bin, da ich einen teil der arbeit zu hause erledigen kann. sie macht kein mittags sondern vormittagsschläfchen, braucht sie auch, da sie nachts nach wie vor sehr sehr schlecht schläft und dann vormittags schon recht müde ist. soll ich nun wirklich abstillen? oder wird sie eine andere möglichkeit finden einzuschlafen, wnen ich nicht da bin? ich will sie nicht frustrieren. nicht mit abstillen, wenn sie noch nicht so weit ist und auch nicht damit, sie einfach in der luft hängen zu lassen. ich denke mir halt, was macht es für einen unterschied, wenn ich ihr jetzt oder in eineinhalb monaten die brust "wegnehme". warum soll ich das vorziehen? hm? was tun?
? Liebe Hebla, warum nur wird immer gleich das Abstillen als erste Lösung angesehen? Unsere Kinder sind ja schließlich nicht dumm, die wissen ganz genau, dass es einen Unterschied zwischen Mama, Papa und anderen Menschen gibt und sie wissen, dass das Stillen eine Sache ist, die nur bei Mama geht. Wenn die Mutter nicht da ist und ein liebevoller anderer Mensch sich um das Kind kümmert, dann gibt es durchaus Möglichkeiten, dass das Kind auch ohne Brust einschläft, das beweisen jeden Tag unzählige Kinder weltweit. Wenn Sie also nicht abstillen wollen, dann lassen Sie es und überlegen Sie stattdessen gemeinsam mit Ihrem Partner, wie Janina und er andere Möglichkeiten finden, sie in den Schlaf zu begleiten. Wie wäre es, wenn ihr erst einmal eine Art „Papa-Training" macht. Meist ist es nicht wirklich so, dass ein Kind den Vater ablehnt, sondern es ist einfach so, dass Vater und Kind nicht genügend Zeit und Raum hatten, um miteinander ausreichend vertraut zu werden. Vielleicht probiert ihr erst einmal am Tag aus, dass die beiden zunächst eine halbe Stunde und dann allmählich länger miteinander allein bleiben oder etwas ohne Sie unternehmen. Wenn auf diese Weise eine Basis geschaffen wurde, dann kann auch die Einschlafbegleitung bzw. nächtliches Beruhigen auch vom Vater in Angriff genommen werden. Probiert das doch mal. LLLiebe Grüße Biggi
Mitglied inaktiv
der vorschlag ist ganz lieb gemeint, aber daran liegt es bei uns nicht. mein mann ist nun schon einen monat ganz hause´. er hat aber immer schon viel mit janina unternommen, eben alles außer stillen und schlafen gehen. wenn ich mal zwei stunden nicht da bin, ist das auch tagsüber kein problem (solange sie nicht müde ist), wenn sie mich nicht sieht, ist papa "gut genug". beim einschlafen funktioniert das leider so nicht. aber im grunde genommen ist meine frage auch so beantwortet, ich fühle mich darin bestärkt, weiter zu stillen und darauf zu vertrauen, dass die beiden das schon meistern werden.
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