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Hallo Biggi, mein Sohn ist 6 1/2 Monate alt. Ich habe ihn 4 Monate voll getsillt. Ab dem 4. Monat bekam er 1 Mahlzeit Beikost und ab dem 5. Monat 2 Mahlzeiten. Seit nun 1 1/2 Wochen gebe ich Ihm Humana Baby fit, was er auch gut trinkt. Ich habe Ihm 1 Woche nur 1 Flasche und dann seit Samstag 2 Flaschen gefüttert. Stillen tu ich nur noch Nachts und abends. Ab Samstag möchte Ich Ihm dann auch abends noch eine Flasche geben und dann nur noch nachts stillen. Nun meine Frage: Wenn er dann plötzlich nachts nicht mehr gestillt werden möchte, muß ich dann Abstilltabletten nehmen???? Meine Milch hat sich schon zurück gebildet und meine Brüste spannen und schmerzen nicht. Vielen Dank. Gruß Natascha
? Liebe Natascha, es ist in jeder Phase der Stillzeit möglich vollkommen ohne Medikamente abzustillen und in Anbetracht der Tatsache, dass Abstillmedikamente sehr starke Nebenwirkungen haben können und ihre Wirksamkeit nach der Neugeborenenphase nicht belegt ist, ist es auch sehr empfehlenswert auf diese Präparate zu verzichten. Solange Du keine Probleme mit einer prallen, schmerzhaft spannenden Brust oder einem Milchstau usw. hast, besteht überhaupt kein Handlungsbedarf. Deine Brust wird ganz allmählich die Milchproduktion vollständig einstellen und noch in der Brust vorhandene Milch wird vom umgebenden Gewebe resorbiert werden. (Keine Sorge, die Milch in der Brust wird nicht „schlecht"). Sobald Du jedoch Stauungen oder ein unangenehmes Spannungsgefühl bekommst, kannst Du gerade so viel Milch mit der Hand ausstreichen (oder ganz vorsichtig abpumpen), dass die unangenehme Spannung nachlässt und Du dich wieder wohl fühlst. Nicht mehr ausstreichen, sonst wird die Milchbildung weiter angeregt. Zusätzlich kannst Du die Brust kühlen. Du brauchst deine Trinkmenge NICHT einzuschränken, sondern kannst und sollst weiterhin entsprechend deinem Durstgefühl trinken. Es hat sich allerdings als sinnvoll erwiesen, den Kochsalzkonsum in der Abstillperiode einzuschränken. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, um den Abstillprozess zu unterstützen, wenn Du dich hierfür interessierst, wende dich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder eine Hebamme. Widersteh der Versuchung immer wieder ein bisschen an der Brust herumzudrücken, um zu sehen „ob da noch was ist". Auf diese Weise kann die Milchproduktion auf geringen Niveau weiterhin aufrecht erhalten bleiben. LLLiebe Grüße Biggi
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