Mitglied inaktiv
Meine Tochter 15 monate ,will immer noch gestillt werden.Und verweigert,asolut das Fläschen.Und wacht somit ,jede Nacht alle 1-2 Stunden auf und will gestillt werden. Können Sie mir helfen? Danke im voraus.
? Liebe Jeanette, zunächst einmal ist es nicht außergewöhnlich, dass ein Baby mit 15 Monaten noch gestillt wird. Von der Natur ist es nicht vorgesehen Kind so früh abzustillen, wie es in unserer Gesellschaft mehrheitlich üblich ist. Stillen ist viel mehr als nur Nahrungsaufnahme. Ebensowenig ist es ungewöhnlich, dass ein Kind in diesem Alter nachts häufig aufwacht. Deshalb sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass ein Abstillen Ihrer Tochter nicht automatisch ruhigere Nächte garantieren wird. Ich werde Ihnen nun einige Tipps, die sich beim Abstillen eines älteren Baby oder Kleinkindes bewährt haben auflisten, möglicherweise ist etwas dabei, was Ihnen weiterhilft. Eine Methode, die sich beim allmählichen Abstillen bewährt hat heißt „biete nicht an, lehne nicht ab". Das bedeutet, dass Sie Ihrem Kind die Brust nicht von sich aus anbieten, aber auch nicht ablehnen, wenn es danach verlangt. Viele Kinder wurden auf diese Weise abgestillt. Eine weitere Möglichkeit heißt Ablenkung. Durch Ablenkung abzustillen bedeutet, Ihre Gewohnheiten von Tag zu Tag erheblich zu verändern. Sie müssen die vertrauten Stillsituationen vermeiden und neue Betätigungsfelder schaffen. Für das eine Kind kann das bedeuten, dass Sie viel häufiger Ausflüge zu Orten unternehmen, die Ihrem Kind gefallen und wo es viele Menschen und viel Trubel gibt. Für ein anderes Kind bedeutet dies vielleicht, das Leben erheblich ruhiger zu gestalten, um Situationen, die es als bedrohlich empfindet, zu verringern. Es kann auch ablenkend wirken, wenn Sie Ihr übliches Verhalten in bestimmten Situationen verändern. Wenn Sie zum Beispiel sitzen bleiben anstatt sich hinzulegen, wenn Sie Ihr Kind zum einschlafen bringen. Andere Möglichkeiten sind Vorlesen, Singen oder vielleicht ein neues Spielzeug. Es kann sinnvoll sein, wenn der Vater das abendliche Zubettbringen übernimmt. Manchmal bringt es das Abstillen auch weiter, wenn Sie das Stillen immer dann, wenn Ihr Kind diesen Aufschub verkraften kann, für eine Weile verschieben. Das können Sie flexibler handhaben als den Vorsatz eine bestimmte Stillmahlzeit ausfallen zu lassen. Sie können auch versuchen die Stillzeiten zu verkürzen. Viele Mütter haben festgestellt, dass es wirksam und relativ wenig belastend ist, ein Kind so oft anzulegen, wie es möchte, aber es nicht so lange zu stillen. Sie können Ihr Kind eine kleine Weile anlegen und ihn dann ablenken oder ihm etwas zu essen anbieten. Womöglich wäre „punktuelles Abstillen" eine Lösung für Sie. Es ist eine Alternative zum vollständigen Abstillen. Damit meine ich, dass zu bestimmten Zeiten nicht mehr gestillt wird oder Sie versuchen Ihr Kind davon zu überzeugen, nach einer ausreichend langen Zeit an der Brust, etwas anderes zu tun. Außerdem möchte ich Ihnen das Buch „Wir stillen noch - über das Leben mit gestillten Kleinkindern" von Norma J. Bumgarner empfehlen. Das Buch ist im Buchhandel, bei der La Leche Liga und jeder LLL-Stillberaterin (auch bei uns) erhältlich. Zum Schluss noch etwas, was unter Umständen paradox klingt: einige Kinder stillen sich von alleine ab, sobald ihre Mutter die Abstillbemühungen aufgibt. LLLiebe Grüße Biggi Welter
Mitglied inaktiv
Hallo Jeanette mein Sohn ist 6 1/2 Monate alt und ich habe auch vergebens versucht abzustillen. Jede Flaschennahrung hat er abgelehnt. Doch nun hat mir mein Kind einen Tip gegeben. Ich sollte Ihm mal Humana Babyfit ausprobieren was einen Bananengeschmack hat. Ich tat es und er hat es ohne Murren getrunken. Probier es mal wenn Du willst. Gruß Natascha
Mitglied inaktiv
Mein Kinderarzt hat mir den Tip gegeben nicht mein Kind. Tippfehler. Sorry
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