Mitglied inaktiv
Ich finde zu diesem Thema überall nur Beiträge, die sich auf die weitere Ernährung des Kindes beziehen? Aber was mache ich denn mit meiner Brust??? Mein Kind wird in zwei Wochen ein Jahr und will jetzt nicht mehr so richtig trinken. Darauf möchte ich schon gerne eingehen. Bisher habe ich vor dem Schlafengehen und am Morgen als erste Mahlzeit gestillt. Nun habe ich in den letzten drei Wochen versucht, das langsam einzuschränken, also mal nur morgens oder nur abends oder auch mal gar nicht, so wie das Kind wollte. Meine Brust produziert aber trotzdem immer noch so viel Milch, dass ich sie täglich zusätzlich ausstreichen muss. Was muss ich beim Abstillen im Bezug auf die Brust generell beachten? Soll ich noch weiter abwarten, wie sich die Milchproduktion entwickelt? Was empfehlen Sie mir?
? Liebe Dorette, es ist ganz normal, dass die Brust nach dem Abstillen noch einige Zeit (Wochen bis Monate) weiterhin Milch bildet. So lange Ihre Brust nicht prall gespannt ist oder Sie Verhärtungen (Milchstau) tasten können, müssen Sie jetzt gar nichts unternehmen. Ihr Körper wird die noch vorhandene Milch langsam resorbieren. Widerstehen Sie der Versuchung durch gelegentliches Ausstreichen oder Drücken auf Brust und Brustwarze „nachzuprüfen", ob da noch etwas kommt. Auf diese Weise können Sie die Milchproduktion auf geringem Niveau weiter aufrecht erhalten. Sollte Ihre Brust anfangen zu spannen oder Sie können Verhärtungen ertasten, dann können Sie gerade so viel Mich ausstreichen, dass die unangenehme Spannung nachlässt bzw. die Stauungen sich auflösen. Nicht mehr Milch als unbedingt, sonst wird die Milchbildung weiter angeregt. Zusätzlich können Sie Ihre Brust kühlen. Es ist nicht notwendig, dass Sie Ihre Flüssigkeitszufuhr einschränken, trinken Sie entsprechend Ihrem Durst. Eine Einschränkung des Salzkonsums hat sich während des Abstillens als sinnvoll erwiesen. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, um den Abstillprozess zu unterstützen, wenn Sie sich hierfür interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder eine Hebamme. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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