Anneke_
Liebe Biggi, ich würde mich über einen Rat von dir sehr sehr freuen! Mein Sohn ist nun zehn Monate alt. Bis zum Ende des sechsten Lebensmonats habe ich voll gestillt . Mittlerweile isst mein Sohn morgens einen Obst-Getreidebrei, Mittags Gemüse-Kartoffelbrei (manchmal mit Fleisch oder Fisch oder Getreide ), mittlerweile auch mal Hirse/Couscous mit gekochtem Gemüse, nachmittags Obst und Abends Milch-Getreide-Brei. Das Trinken egal ob aus einer Flasche/einem Becher/ einer Trinklernflasche oder Ähnliches ist sehr schwierig (momentan trinkt er nur maximal 30-60 ml Wasser am Tag). Vor dem Schlafen abends habe ich ihn bisher noch gestillt und darüber hinaus noch ein bis zwei Mal in der Nacht und manchmal morgens nach dem Aufwachen. Seit ein paar Tagen gestaltet sich das Stillen allerdings sehr schwierig. Mein Gefühl ist, dass mein Körper plötzlich kaum mehr Milch produziert. An der rechten Brust klappt das Stillen so gut wie gar nicht mehr (wird von meinem Sohn verweigert) und in den letzten Nächten war das Stillen auch auf der anderen Seite sehr problematisch. Mein Sohn hat immer wieder geweint, sich resigniert abgewandt und es dann kurze Zeit später wieder probiert oder gebissen.Ich hatte den Eindruck, dass frühestens nach 4-5 Minuten der Milchspendereflex einsetzte, so dass ich hören konnte, dass mein Sohn trinkt. Ist es möglich, dass der Körper einfach plötzlich kaum mehr Milch produziert? Seit ein paar Tagen habe ich auch immer wieder mit Kopfschmerzen zu kämpfen... Bei meinem älteren Sohn gab es diese Probleme nie. Eigentlich hatte ich immer eher Probleme damit, zu viel Milch zu haben. Meinen großen Sohn habe ich problemlos 14/15 Monate gestillt. Eigentlich wäre es nicht mein Anliegen jetzt schon komplett abzustillen, da mein Eindruck ist, dass mein Sohn eigentlich noch nicht soweit ist und ich gerne auf Folge-Milchprodukte verzichten würde. Ich bin gerade sehr hin und her gerissen, frage mich, ob ich es einfach akzeptieren sollte, dass jetzt das Abstillen ansteht oder ob ich doch noch irgendetwas tun kann, um meinem Sohn weiterhin das nächtliche Stillen zu ermöglichen. Ich habe bereits vor ein paar Tagen damit angefangen, mehrmals am Tag Fencheltee zu trinken, aber das hat bisher keinerlei Wirkung gezeigt. Ich bin gerade wirklich ziemlich ratlos und würde mich sehr freuen, wenn du mir einen Rat geben könntest. Viele liebe Grüße und danke schon mal im Voraus Anneke
Liebe Anneke, es kann gut sein, dass Du einfach zu wenig oft stillst und die Milchmenge tatsächlich zurück geht. Es gibt Frauen, die mit ein- oder zweimaligen Stillen innerhalb von 24 Stunden problemlos die Milchmenge weiter bilden, die sie für Ihr Kind benötigen, bei anderen Frauen reicht eine nur mehr ein oder zwei Mal tägliche Stimulation der Brust nicht mehr unbedingt aus, um die Milchproduktion weiterhin auf dem erforderlichen Niveau aufrecht zu erhalten. Wie dies im Speziellen bei dir ist, kann ich nicht beurteilen. Wenn Du wieder vermehrt anlegst, wird sich die Milchmenge steigern, vielleicht magst Du das probieren? Wenn nicht, achte bitte darauf, dass Dein Baby sein Saugbedürfnis stillen kann und auch ausreichend Milchprodukte bekommt. Lieben Gruß Biggi
Anneke_
Liebe Biggi, vielen Dank für deine Antwort! Leider ist der Kleine tagsüber nicht mehr besonders interessiert am Stillen , weshalb es sich leider noch nicht sehr gebessert hat. Mit der Milchpumpe müsste ich doch eigentlich das gleiche erzielen können oder? Ab welchem Monat könnte denn auf Folgemilchprodukte verzichtet werden? Viele Grüße!!
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