MaryEllen
Hallo Biggi, Ich schon wieder, tut mir leid... *schäm* Aber das Stillen reduzieren verunsichert mich einfach. Wie schon berichtet, waren die ersten Tage, an denen ich reduziert habe, sehr positiv, mein Sohn (16 Mon) hat es gar nicht richtig wahr genommen. Jetzt scheint es ihm immer mehr bewusst zu werden. Am Tag macht er kaum Terror, zum Einschlafen Mittags/abends und Aufstehen morgens wird er ja schließlich noch gestillt. Komischerweise sind jetzt plötzlich die Nächte unwahrscheinlich unruhig und Abends, in der Zeit, in der er zu "Stillzeiten" noch 3-4 Stunden am Stück geschlafen hat, wacht er alle 15-20 Minuten auf und weint sofort bitterlich, obwohl ich ihn nachts ja noch nach Bedarf stille. Ist das normal, in der Zeit der "Umgewöhnung" oder glaubst du, ich sollte tagsüber wieder etwas lockerer mit der Häufigkeit der Stillmahlzeiten umgehen? Ich habe einfach Angst, ihm etwas aufzudrängen, für das er noch nicht bereit ist. Oder glaubst du, ich verwirre ihn mit der Regelung "nachts darfst du und zum Einschlafen auch, aber sonst nicht"? Habe, damit er das besser versteht, seitdem nur im Schlafzimmer im Bett gestillt. LG, Mary
Liebe Mary, es kann schon sein, dass dein Kleiner ein wenig trauert und verunsichert ist, aber Du stehst ihm ja bei. Sicherlich wäre es für deinen Kleiner einfacher, wenn er wieder uneingeschränkt an die Brust dürfte, aber eine Stillbeziehung ist eine ZWEIERbeziehung und BEIDE müssen sich wohl fühlen! Wichtig ist es, dass DU sicher bist, denn dein Kleiner spürt deine Unsicherheit und reagiert darauf. Wenn er spürt, dass Du sicher hinter deiner Entscheidung stehst, wird er sich schnell an die neue Situation gewöhnen. Vertrau deinem Kind, er wird das schaffen! LLLiebe Grüße, Biggi
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