Mitglied inaktiv
Liebe Biggi, liebe Kristina, erst einmal schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten und gesunden Start ins neue Jahr! Meine Milch ist so gut wie weg (Anfang 5. SSM), Leonard sagt: Kommt nix raus... nuckelt aber fleißig weiter. Leider tut das sehr weh, fast so wie der Soor ganz am Angang (oh Graus). Ich denke nun übers Abstillen nach, aber dabei blutet mir das Herz .-( Gibt es ausser Multimam und Weleda Mercurialis Salbe noch eine weitere Alternative, die sich lohnt, zu versuchen? Ich würde gerne weiter stillen und Leonard den Zeitpunkt des Abstillens bestimmen lassen, aber ich will das zum Einen nicht wirklich noch lange aushalten und zum Anderen will ich auch nicht mit wunden BW in die neue Stillbeziehung starten. Welche Gedanken könnten mir das Abstillen erleichtern? Ich grüße Euch Esther
Kristina Wrede
Liebe Esther, dir auch frohe Weihnachten, trotz aller Sorgen ums Abstillen. Bei mir war es genauso, dass meine Große trinken wollte, und keine Milch mehr kam, was sehr schmerzhaft war. Ich habe kein Mittel gefunden, dass geholfen hätte - es war ja auch kein "äußerliches" Problem. Ich habe mich damals mit meiner Tochter darauf geeinigt, dass wir eine Stillpause einlegen, bis das Baby da ist. Ohne zu lügen und ohne es als Vorwurf zu formulieren habe ich ihr erklärt, warum mir das "Trockensaugen" weh tut - und das Abstillen ging recht gut. Zwei Nächte waren etwas schwerer, und natürlich ging es nicht ganz ohne Tränen, aber wir haben das zusammen durchgestanden und dann war es gut. Vielleicht ist das auch ein Weg für euch? Oder aber ihr einigt euch darauf, dass es immer nur ganz ganz kurz trinkt, eben so lang, wie die Schmerzen für dich noch erträglich bleiben. Es bringt ja auch nichts, wenn du zum Märtyrer wirst! Eine Mutter muss authentisch bleiben, damit ihr Kind sich an ihr orientieren kann... Lieben Gruß, und ein wunderschönes Fest! Kristina
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