Mitglied inaktiv
Hallo liebe Biggi, Dank deiner Hilfe ist es mir gelungen, meine Tochter 11 Monate lang zu stillen. Erstmal herzlichen Dank an dieser Stelle! Bisher habe ich sie auch immer in den Schlaf gestillt und auch immer, wenn sie es wollte. In den letzten Tagen will sie aber nicht mehr so recht. WEnn Sie müde ist, lege ich sie an, sie trint kurz und dreht sich dann weg und will aufstehen. Danach brauche ich immer fast eine Stunde, um sie ins Bett zu bekommen, Obwohl sie total müde ist, woran kann das liegen! Seit 2 Tagen versuche ich auch, Sie alleine ins Bett zu legen, aber sie weint so bitterlich, daß ich dies nicht aushalte. Ich möchte sie nicht schreien lassen. Vielleicht kannt du mir einen Tip geben? Besten Dank, Alma
? Liebe Alma, ich rate sicher keiner Mutter ihr Kind weinen zu lassen. Ihr könnt ein festes Ritual mit Kuscheln und Vorlesen oder Geschichte erzählen einführen. Viele Eltern beginnen auch bereits bei einem wenige Monate alten Baby damit, den Tag am Abend noch einmal Revue passieren zu lassen und so ein Gespräch (das sich im Laufe der Zeit dann entwickeln wird) über die Erlebnisse, Freuden, aber auch Sorgen und Nöte des Kindes zu führen. Durch solch ein Gespräch bleiben Eltern dann auch in engem Kontakt mit ihrem Kind und der leider viel beobachtet Sprachlosigkeit zwischen Eltern und Kind kann entgegengewirkt werden. Probier doch mal aus, dass Du deine Tochter in den Schlaf begleitest, indem Du bei ihr bleibst, mit ihr sprichst und kuschelst. Variiere auch durchaus einmal mit den Zeiten, zu denen Du deine Kleine ins Bett bringst, oftmals ist es der passende Zeitpunkt, der ausmacht wie gut das Einschlafen klappt. LLLiebe Grüße Biggi
Mitglied inaktiv
Hallo Alma, bei uns war es ähnlich. Ich hatte dann das Gefühl, Stillen und Schlafen dringend voneinander trennen zu müssen - was auch ein Grund dafür war, daß ich nun abgestillt habe, da ich den Rhythmus morgens und nachmittags Milch mit der Flasche besser geregelt bekomme. Meine Kleine ist übrigens gute 10 Monate alt. Dann habe ich sie konsequent nicht mehr in mein Bett zum Schlafen und mich daneben gelegt - das war nämlich auch nur noch Theater, sie brauchte eine Ewigkeit, bis sie zur Ruhe kam. Sie kam also in ihr Bett und ich habe ihr deutlich gemacht, daß sie da auch nicht mehr rauskommt. Das läuft nun eine Woche so und es wird immer besser. Für mich war irgendwann wichtig, zu wissen, daß ihr nichts fehlt (Zähne, Infekt o.ä.). Dann kam ich auch gut klar, sie mal kräftiger meckern zu lassen. Ich habe bei meinen beiden Mädels gelernt, daß die wichtigste Voraussetzung für irgendwelche Änderungen eine Not auf meiner Seite war: ich WILL es ändern, weil es mich anders mürbe macht. Dann hab ich es auch durchgezogen und die beiden haben es auch ziemlich schnell akzeptiert - ohne "Schäden", wie man ja oft befürchtet. Auch diesmal hatte ich das Gefühl, daß sie nur auf eine deutliche Ansage gewartet hatte. Das Ergebnis ist nun auch, daß sie nicht mehr zum Nuckeln wach wird sondern entweder durchschläft oder mit dem Schnuller wieder schnell einschlafen kann. Habe das Gefühl, einen Meilenstein hinter mir zu haben und es geht mir deutlich besser. Dir viel Erfolg beim Einschlafen lernen, mit oder ohne Abstillen! Schöne Grüße Maren
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