NinaHabicht
Lieber Expertenteam, ich hoffe der Beitrag erscheint nicht zweimal. Hatte schon vor ein paar Tagen geschrieben, aber den Beitrag nie gesehen, Hier zu meiner Situation. Meine Tochter ist 19 Wochen alt und seit gut 4 WOchen haben wir größere Stillprobleme. Meine Tochter windet sich an der Brust und schreit nach kurzer Zeit. Unser Stillrhythmus beträgt eigentlich schon immer tagsüber alle 1,5-2h, nachts alle 2-5h. Wir kommen somit immer auf 11-14 Stillmahlzeiten am Tag. Das zehrt mit der Zeit schon ganz schön an meinen Kräften und das Schreien an der Brust ist Horror für mich geschaffte Mama...Ich habe versucht die Milchmenge zu steigern und zusätzlich zu den regulären Stillmahlzeiten mit einer Doppelmilchpumpe abgepumt. Hier kam nichts raus. Lange Rede kurzer Sinn. Ich vermute, dass meine Milch knapp ist. DIe häufige Stillfrequenz und das Verhalten an der Brust sprechen ja vielleicht auch dafür. Darüber hinaus hat meine Tochter in letzter Zeit nicht mehr die erforderliche Anzahl an schweren WIndeln gehabt (Nur über Nacht hat sie schwere WIndeln). Ich habe ihr also vergangene Woche nach dem Stillen eine Flasche mit Fertigmilch gemacht, von der sie 150 ml getrunken hat und danach war sie seit Wochen mal wieder richtig zufrieden und ist friedlich in ihrem Bett eingeschlafen. Ich möchte noch nicht abrupt abstillen, aber ich füttere jetzt jeden Abend eine Flasche zu und wollte alle 2 Wochen eine weitere Mahlzeit ersetzen um mit gut 6 Monaten abgestillt zu haben. Die Fertignahrung scheint meine Tochter gut zu vertragen. Der Stuhl ist breiiger geworden, aber sonst hat sie kein Bauchweh und die Stuhlfarbe sieht auch nicht besorgniserregend aus. Ich habe durch die eine Flasche am Tag auch ein besseres Gefühl, weil ich hier sehe, was sie trinkt und weil ich das Gefühl habe, dass die Milch so weniger knapp ist. Außerdem hab ich seitdem immer eine Reserve in der Truhe, weil ich nach der Flaschenmahlzeit abpumpe. Nun zu meinen Fragen: Ich habe gelesen, dass der Immunschutz, den es durch die Muttermilch gibt, bereits ab dem 1. Fläschchen versiegt ist. Stimmt das? Dachte ich würde meiner Tochter mit jeder weiteren Portion Muttermilch was gutes tun. Ist es witzlos, wenn sie bereits eine Flasche am Tag erhält? Wie kann ich es umsetzen, dass aus unseren aktuell 14 Stillmahlzeiten die empfohlenen 5 Flaschenmahlzeiten am Tag werden? Kann ihr ja nicht 14 Flaschen geben, dann sieht sie ja schnell aus wie ein Budda. Da meine Milchmenge ja gefühlt knapp war, pumpe ich abends, wenn es das Fläschen gibt ab, damit die Milchmenge nicht zurück geht. Wie lange sollte ich das machen, schließlich trinkt sie ja auch eine Mahlzeit weniger. Sonnige Grüße
Kristina Wrede
Liebe NinaHabicht, jetzt ist er da :-) und ich hoffe, die Antworten gehen auch nicht verloren. Zu deinen Fragen: Ja, die Aussage wurde in einer wissenschaftlichen Studie so getroffen, und ist nachvollziehbar, da mit der ersten Portion artfremder Milch ja Fremdeiweiße in den Darm des Babys eindringen, die die natürliche Darmflora stören. Trotzdem ist es nicht witzlos, denn deine Milch hat mehr als nur Immunstoffe, und auch die Immunstoffe sind weiterhin extrem wertvoll. Also wäre diese Störung des Immunschutzes kein Grund, gleich ganz aufzuhören mit dem Stillen. Wenn du abpumpst OHNE die Milchbildung anregen bzw. steigern zu wollen solltest du nur gerade so viel abpumpen, bis der Druck nachlässt. Diese Milch kannst du ihr ja immer erst einmal geben, bevor du zur Pre greifst. Insofern, wenn es für euch funktioniert, kannst du natürlich so lange weitermachen, wie es für dich gut ist. Wenn du wieder mehr zurück zur Brust möchtest, wäre es vielleicht gut, wenn du mal nach einer Stillberaterin in deiner Nähe schaust. Eine Stillberaterin findest du im Internet unter: http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC). Lieben Gruß, Kristina
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