Mitglied inaktiv
aber wie am Besten.Ich stille jetzt fast ein halbes Jahr und möchte meinen Jüngsten ab August langsam entwöhnen.Die Sache ist die,er bekommt zu jeder Mahlzeit eine Brust.Das habe ich im KH so gesagt bekommen und meine Hebamme(kein Kontakt mehr zu ihr)auch so gesagt bekommen.Nun möchte ich abstillen und die erste MAhlzeit soll das Mittagessen sein.Wie mache ich das alle jetzt am Besten,so daß ich keinen Milchstau bekomme? Ich habe vor ca 1,5 JAhren meine Zwillinge voll gestillt und da brauchte ich mir diese Gedanken nicht zu machen,zumal ich auf Grund ettlicher Milchstaus sehr schnell aufgehört habe zu stillen.Vielen Dank für ihre Tips
? Liebe Jacqueline, die Einführung der Beikost bzw. das Abstillen sollte langsam erfolgen. Es ist am günstigsten mit einem Nahrungsmittel zu beginnen, zunächst nur eine geringe Menge anzubieten (jeweils nur mit ein paar Löffeln beginnen) und diese dann langsam zu steigern. Am Anfang sollte nur eine neue Nahrung, ein- oder zweimal am Tag gegeben werden und etwa eine Woche gewartet werden, bevor wieder etwas Neues angeboten wird. (Also nur Karotte, nur Kartoffel, nur Banane, nur geriebener Apfel usw.). Der Sinn dieser Vorgehensweise ist folgender: Falls sich eine allergische Reaktion zeigt, kann man auf diese Art leichter feststellen, was sie verursacht hat. Auch wenn das Risiko einer allergischen Reaktion nach dem ersten halben Jahr nicht mehr so groß ist, besteht die Möglichkeit dass eine Speise eine allergische Reaktion auslöst (Ausschlag, Durchfall, Erbrechen). Wurde immer nur ein neues Nahrungsmittel eingeführt, dann lässt sich leichter feststellen, welches Nahrungsmittel nicht vertragen wurde. Die betreffende Speise sollte dann aus dem Speiseplan gestrichen und erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder angeboten werden. Bereits eingeführte Nahrungsmittel, die gut vertragen werden, können miteinander gemischt werden. Die Empfehlung lautet also nicht strikt erst eine komplette Mahlzeit vollständig zu ersetzen, ehe die nächste Mahlzeit ersetzt wird, sondern erst etwa eine Woche abwarten, ehe ein neues Nahrungsmittel eingeführt wird und die Beikost als Ergänzung und nicht als Ersatz für die Muttermilch betrachten. Daher gibt es auch keine festgelegte Zahl für die Stillmahlzeiten, sondern das Kind kann weiterhin nach Bedarf gestillt werden. Im ersten Lebensjahr braucht ein Baby noch keine reichhaltige Speisekarte mit viel Abwechslung, weniger ist hier mehr. Ein weiterer Grund nicht gleich eine ganze Stillmahlzeit zu ersetzen, sondern langsam und schrittweise vorzugehen ist, dass die Brust sich so auf die Veränderung einstellen kann, die Milchmenge langsam verringert wird und es keine Probleme mit Stauungen gibt.# Sie können immer dann, wenn die Brust zu spannen beginnt und unangenehm prall und voll wird, gerade so viel Milch ausstreichen oder vorsichtig abpumpen, dass Sie sich wieder wohl fühlen. Bitte nicht mehr Milch als unbedingt notwendig aus der Brust entleeren, sonst wird die Milchbildung weiter angeregt. Zusätzlich können Sie die Brust nach dem Entleeren kühlen. Die Erfahrung zeigt, dass es beim Abstillen hilfreich sein kann, wenn die Frau den Salzkonsum einschränkt. Keinesfalls einschränken sollten Sie Ihre Trinkmenge. Sie sollten sich weiterhin nach Ihrem Durstgefühl richten. Ehe sich die Milchmenge durch eine Verringerung der Flüssigkeitszufuhr vermindern würde, bekommen Sie massive Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, die den Abstillprozess unterstützen, wenn Sie sich dafür interessieren, wenden Sie sich bitte an einen entsprechend ausgebildeten Arzt oder eine Hebamme. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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