Mitglied inaktiv
Hi, mein Sohn ist jetzt 3 Monate alt und ich Stille ihn voll, jedesmal wenn er aus der Brust trinkt bricht er sehr viel wieder raus, letzte Woche waren wir auf Urlaub und ich war mehr oder weniger dazu gezwungen abzupumpen, weil er öfters bei der Oma geblieben ist, und nach dem Fläschchen war alles ok, er hat überhaupt nicht gebrochen sondern ganz normal bäuerchen gemacht. Seit dem wir wieder zu hause sind pumpe ich auch weiter jede Mahlzeit ab und gebe ihm die MuMi im Fläschchen, es ist sowohl für mich als auch für ihn glaube ich angenahmer. Ist es schlecht für den kleine? Übrigens, er trinkt pro Mahlzeit ca. 200 ml, das ist alles was ich raus bekommen und ich glaube daß es ihm nicht einmal reicht denn wenn ich ihm mehr geben würde bin ich mir sicher daß er mehr trinken würde. Ist das normal?
? Liebe Noah, es ist nicht einfach über einen langen Zeitraum die Milchproduktion auf dem erforderlichen Niveau zu halten, wenn nur gepumpt wird und so kann diese Vorgehensweise - neben all den anderen Nachteilen, wie Zeit- und Arbeitsaufwand - sehr schnell zum ungewollten Ende der Muttermilchernährung führen. Auch wird keine Pumpe der Welt, Ihre Brust so gut stimulieren und leeren wie ein effektiv saugendes Kind, so dass sich das Mengenproblem sehr schnell ergeben kann. Für eine Stillberaterin besteht der erste Schritt bei einem Kind mit Bauchproblemen darin, die Stillposition, Anlegetechnik und das Saugverhalten des Kindes zu überprüfen. Ein nicht korrekt angelegtes Kind und/oder ein Kind, das nicht richtig saugt, schluckt an der Brust meist sehr viel Luft und darin kann schon die Ursache für Blähungen begründet sein. Solange diese Ursache nicht beseitigt wird, können alle anderen Maßnahmen allenfalls „Kosmetik" betreiben, aber nicht wirklich helfen. Auch wird der Einfluss der Ernährung der Frau auf das Baby fast immer maßlos überschätzt. Die meisten Kinder reagieren nämlich NICHT auf das, was die Mutter isst oder trinkt. Allerdings sollte der Einfluss von Tees wie Milchbildungstee, Fencheltee usw. nicht unterschätzt werden. Nicht wenige Kinder reagieren genau auf diese Teemischungen - vor allem wenn mehr als zwei bis drei Tassen täglich getrunken werden - mit massiven Bauchproblemen. Lassen Sie deshalb diese Tees einmal komplett weg, falls Sie solche Teemischungen trinken. Nun kann ich weder sehen, wie Ihr Kind an der Brust angelegt ist, noch beurteilen wie es trinkt. Deshalb sollten Sie sich an eine Kollegin vor Ort wenden, die Sie und Ihr Kind SEHEN kann. Wenn Sie mir Ihren Wohnort mit Postleitzahl angeben, suche ich Ihnen gerne die nächstgelegene LLL-Stillberaterin heraus. Vielleicht lässt sich schon mit wenigen Veränderungen im Stillverhalten eine leichte Lösung für das Problem finden. LLLiebe Grüße Biggi Welter
Mitglied inaktiv
Vielen Dank für deine Antwort, leider ist das Abumpen auch nicht gerade eine Ideale Lösungdenn meine Brustwarzen sicnd davon auch schon ganz wund. Ich denke nicht daß sein Erbrechen an meiner Ernährung liegt, denn nach dem Fläschchen passiert das nicht. Ich würde ihn gerne noch mindestens ein Monat stillen und wäre dir daher sehr dankbar wenn du mir die Adresse von einer Stillberatung in meiner Nähe geben würdest. Ich wohne in Wien 1190. Ich habe auch ständig das Gefühl daß er nach dem Esen nicht satt ist weil er immer noch seine ganze Hand in den Mund nimmt, was kann das sein? Kann es sein daß es schon die Zähne sind? Er ist jetzt 13 Wochen alt. Außerdem ist er ein relativ großes Baby er hat 6,8 Kg und ist ca. 64 cm groß. Vielen Dank im Vorraus. Noah
Liebe Noah, ich denke, dass es wirklich wichtig ist, dass Du dich möglichst bald an eine Beraterin vor Ort wendest, die dich und dein Baby sehen kannund so viel gezielter berqaten kann. In Wien kannst Du an eine der folgenden LLL?Stillberaterinnen wenden: Bozena Gabriel Tel.: 01?7963951 Maria Wiener Tel.: 01?5458030 Andrea Diawara Tel.: 01?8036927 Veronica Paulovics Tel.: 01?8764525 Annemarie Hofstadler Tel.: 01?4402362 Siegrid Holzinger Tel.: 01?2044984 LLLiebe Grüße Biggi
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