Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

3-jähriges Kind abstillen

Frage: 3-jähriges Kind abstillen

Mitglied inaktiv

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Liebe Biggi, mein Sohn ist mittlerweile 3 Jahre alt und stillt noch morgens und ab und zu noch ein weiteres Mal pro Tag. Fragen tut er noch öfter, aber da kann ich recht gut Nein sagen und er akzeptiert das. Alles in allem ist das Stillen aber recht aggressiv geworden. Er redet im Kommandoton und gräbt auch permanent die Zähne in meine Brustwarze, so dass es schmerzt (er kann das nicht kontrollieren). Ich möchte eigentlich gar nicht mehr stillen. Es ist mir vom Gefühl her unangenehm worden, diese kräftige Saugen und der unsensible Umgang mit meiner Brust. Ich habe auch nur noch selten dieses innige Gefühl wie zu Babyzeiten. Allerdings habe ich nicht den Eindruck, dass er überhaupt jemals sich selbst abstillen wird. Es gibt dafür echt keinerlei Anzeichen. Ich liebäugele ein wenig mit der Pflastermethode, andererseits mag ich diese insgesamt schöne Zeit nicht mit Flunkereien abschließen. Wäre es besser, ihm zu sagen, wie ich fühle und das Geweine in Kauf zu nehmen? Was hältst du für den besten Weg? Oder sollte frau die Zähne zusammenbeißen und möglichst bis zum natürlichen Abstillen warten? An dieser Stelle schon mal danke für die Antworten auf wenige, aber regelmäßig von mir gestellte Fragen. Dieses Forum hat mich insgesamt durch zwei Stillzeiten begleitet und war immer eine große Unterstützung und Hilfe. LG Tina


Biggi Welter

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? Liebe Tina, Stillen ist eine Zweierbeziehung und wenn es dazu kommt, dass sich ein Partner dabei nicht wohl fühlt, dann müssen Lösungswege gefunden werden. Eine Möglichkeit ist, dass Du mit deinem Sohn darüber sprichst, dass Du das Stillen als unangenehm empfindest und dass Du denkst, dass es nun an der Zeit ist, eure gemeinsame Stillzeit zu beenden. Überlegt gemeinsam, wie ihr nun zu einem harmonischen Ende finden könnt. Vielleicht indem ihr auf ein bestimmtes Datum hinarbeitet oder aber auch durch ganz klare Regeln, die auch lauten können „Nur bei freundlichem und liebevollem Umgang mit mir, darfst Du noch ein wenig an der Brust trinken". Die Pflastermethode ist manchmal wirkungsvoll, aber Du musst dir sicher sein, dass Du hinter dieser „Flunkerei" stehen kannst. Auf keinen Fall ist angesagt „Zähne zusammenbeißen, da muss frau durch", denn als Mutter sind wir sicher nicht dazu verdammt, Märtyrer zu sein. LLLiebe Grüße Biggi


Mitglied inaktiv

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Hallo Tina, meine Tochter ist jetzt 2 Jahre und 8 Monate alt. Ich habe immer gesagt, ich stille, solange es für uns beide o.k. ist. Nun beginnt es eben für mich nicht mehr o.k. zu sein. Ich kann deine Erfahrungen sehr gut nachvollziehen. Da meine Kleine im Kindergarten ist, stille auch eigentlich noch morgens und abends. Nun möchte ich es langsam auslaufen lassen und suche auch nach Ideen, wie dies für beide Seiten möglichst ohne Frust vor sich geht. Beim "abschnullern" kommt dann ja die Schnullerfee... Also ich wollte Dir hier nur meine Solidarität bekunden und sagen, daß Du eine Trittbrettfahrerin hast, die auf Biggis Antwort gespannt ist. Herzliche Grüsse, Sylvia


Mitglied inaktiv

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Hallo, habe selber 2,5 Jahre gestillt und wurde dann wieder schwanger, so dass ich abstillen musste. Habe einfach Senf auf die Brustwarze geschmiert, denn meine Tochter findet Senf eklig. Somit war das Thema Stillen von heute auf morgen beendetund meine Tochter hatte das Gefühl, dass Sie es entschieden hat, nicht mehr an die Brust zu gehen. Somit gabe es kein Klagen oder Weinen. Probiert es doch mal aus, vielleicht klappt es ja auch bei euch. Ihr könnt natürlich auch andere unangenehme Lebensmittel ausprobieren. Bin gespannt, ob es funktioniert. Rebeccasmama


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