Mitglied inaktiv
Liebe Biggy, eigentlich wollte ich mit dem Abstillen beginnen und möchte mich auf diesem Weg auch noch fürdie Tipps bedanken!!:-))) Ich habe das Gefühl, dass mein Sohn merkt, wo der Hase langläuft. Er will jetzt so oft an die Brust, dass mir fast schwindelig wird. Nein, wird mir nicht, aber manchmal will er alle 2 Stunden an die Brust und das ist mir zuviel. Außerdem ißt er sehr schlecht. Mein Mann sagt, dass käme vom Stillen, aber was soll ich machen? Ich gehe schon nach Ihrem Tipp vor " Nicht anbieten nicht ablehnen", aber irengwie funktioniert das nicht. Das lange und ewige Stillen erinnert mich an den An- fang der Stillzeit und macht mich mürbe. Danke für Ihre Antwort und liebe Grüße!
? Liebe Maxima, es gibt immer wieder Phasen, in denen auch ein Kleinkind wieder sehr oft nach der Brust verlangt. Das kann viele Ursachen haben: das Kind lernt gerade etwas Neues, es bekommt Zähne, es brütet eine Krankheit aus, es ist durch äußere Umstände verunsichert und sucht die Sicherheit und Geborgenheit an der Brust oder es spürt, dass seine Mutter unsicher ist, abstillen will und sich in diesem Entschluss (noch) nicht sicher ist. Wenn nun eine Frau nicht mehr stillen will, dann ist der erste Schritt, dass sie sich diese Tatsache ganz zweifelsfrei klar machen muss und dann fest zu ihrer Entscheidung stehen muss. Jedweden Zweifel spürt ein Kind sofort und reagiert nicht selten mit noch häufigerem Stillwunsch. Deshalb ist es ganz wichtig, dass Sie nicht „eigentlich" sondern sicher abstillen wollen. Erst wenn der Entschluss ganz fest steht und das Kind spürt, dass die Mutter eine sichere Entscheidung getroffen hat, kann das Kind damit umgehen. Unsicherheit und Zweifel verstören es. Wegen der Versorgung Ihres Kindes müssen Sie sich keine Sorgen machen, auch ein Kleinkind kann vorübergehend wieder voll gestillt werden, ohne dass es Mangelerscheinungen bekommt. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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