Kiki._33
Guten Tag Herr Karle Ich hatte in meiner ersten Schwangerschaft eine Präeklampsie mit HELLP in der 21 SSW. Leider war es so schlimm, dass mein Kind keine Überlebenschancen hatte, da die Geburt sofort eingeleitet werden musst. Meine Werte waren zu hoch und mein Leben stand auf dem Spiel. Ich wurde dann sieben Monate später wieder schwanger und habe eine gesunde Tochter zur Welt gebracht. Während dieser Schwangerschaft habe ich jeden Tag Apirin Cardio 100 genommen und Fragmin 5000 gespritzt. Nun bin ich erneut schwanger und befinde mich in der 19 SSW. Ich fühle mich wirklich super und ich habe auch eine sehr positive Einstellung zur Schwangerschaft. Gestern war ich bei meinem Arzt, welche mir gesagt hat, dass meine Blutwerte super sind, ABER das mein Wert an einer Präeklampsie bis zur 37 SSW bei 1:50 liegt. Er meinte das sei sehr hoch, aber mit den Medikamenten die ich nehme, muss ich mir keine Sorgen machen. Muss ich das wirklich nicht? Mein Arzt ist wirklich super und ich vertraue ihm 100%. Die Aussage hat mich nun aus dem „Konzept“ gebracht und ich weiss, dass es nie für etwas etwas eine 100% Garantie gibt, aber ich möchte nur Ihre Meinung dazu wissen. Bei meiner zweiten Schwangerschaft hat er zu keinem Zeitpunk eine solche Aussage getätigt - aber wahrscheindlich um mich nicht zu verunsichern. Ich denke das Risiko war bei der zweiten SSW grösser, oder? Es tut mir leid für die lange Schilderung und freue mich auch Ihre Antwort.
Guten Tag, lassen Sie sich nicht verunsichern. Nehmen Sie Ihre Medis weiter wie bisher. Das Risiko einer Präeklampsie ist bei Ihnen erhöht, da Sie bereits einmal eine Präeklampsie hatten. Vielleicht hat der FA einen neuen Präeklampsiemarker im Blut bestimmt; da steht manchmal so eine Einschätzung drauf: 1:50 blabla... Wenn es Ihnen und dem Kind gut geht, Sie eine Prophylaxe einnehmen und die Blutwerte unauffällig sind, musss man sich nicht von der Statistik verunsichern lassen. Alles Gute wünscht Ihnen. Dr. Christian Karle
Kiki._33
Anmerkung: bei mir wurde nach der ersten Schwangerschaft das APS- Syndrom festgestellt.
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