Mary01
Schönen Guten Tag, ich habe folgendes Problem und weiß nicht, wohin ich mich damit wenden soll. Ich bin Schwanger und Arbeite in einem Unternehmen als Aushilfe, laut Vertrag bis zu 450€ für maximal 45 Stunden im Monat mit 10€ die Stunde. Seit dem ich dort angestellt bin, habe ich immer 450 Euro verdient. Kurz nach Verkündung der Schwangerschaft teilt mir mein Chef mit, dass er mich nicht mehr brauch und nur noch für die Hälfte der Zeit einsetzt und ich auch nur noch die Hälfte verdiene. Dieses kam ganz plötzlich, ohne jegliche Absprache und wurde sofort für den weiteren Arbeitsplan so eingetragen. Ist dies möglich? Er begründet es damit, dass ich ja nur BIS ZU 450€ verdienen darf und nicht auf 450€ eingestellt bin. Dies ändert meine finanzielle Situation komplett, da dies mehr als 3 Monate vor dem Mutterschutz sind und ich viel weniger Mutterschutzgeld bekommen würde. Außerdem habe ich sehr Angst, dass er in kurzer Zeit sagt, dass er mich noch weniger benötigt und mich noch weniger einteilt. Gibt es nicht einen Durchschnittslohn, den eine Schwangere weiter bekommen muss? Ich habe sehr Angst um meine Zukunft, da sich dies auch auf das Elterngeld auswirkt. Ich weiß nicht, wohin ich mich kurzfristig wenden kann. Ich freue mich über jeden Antwort! Liebe Grüße
Hallo, wenn im Vertrag steht, er darf Sie bis zu 450 € einstellen, also nach Stunden bezahlen, stellt sich die Frage nach einem Gewohnheitsrecht, da Sie ja immer fest gearbeitet haben-insbesondere im Zusammenhang mit der Kürzung zur Schwangerschaftsmitteilung. Wenn er es begründen kann, sieht es gut für ihn aus, ansonsten halte ich es zumindest für fragwürdig. Liebe Grüße NB
-Talia-
Das ist natürlich schon ziemlich gemein von deinem Chef. Hast du denn vorher regelmäßig gearbeitet, also meinetwegen 10h pro Woche oder jeden Montag, Dienstag und Donnerstag 3-4 h oder so? Dann würde ich als Laie sagen, dass er nicht einfach die Stunden kürzen kann. Hast du eh schon sehr unregelmäßig gearbeitet, wird das bestimmt nicht so einfach nachzuweisen sein, dass er das wegen der Schwangerschaft gemacht hat, auch wenn es natürlich absolut so aussieht. Was steht denn in deinem Vertrag?
Mary01
Danke für die Antwort. Ich Arbeite seit dem ich eingestellt bin immer Freitags und Samstags. Immer 45h im Monat. Vorher hatte sich noch nie was geändert. Im Vertrag steht ganz normal Aushilfsjob bis 450€.
-Talia-
Ich glaube, dann hat er schlechte Karten. Aber wie gesagt, bin ich nur Laie.
Terkey235
Hallo Mary, zwar kenne ich mich nicht aus, möchte dir aber sagen, dass ich das sehr gemein und ungerecht finde. Ich drücke dir die Daumen, dass die Sache für dich eine gute Wendung findet. LG terkey
Mitglied inaktiv
Wie lange ist das schon her, seitdem du dem Chef die Schwangerschaft bekannt gegeben hast und er dann dich nur noch für die Hälfte der bisherigen Zeit eingesetzt hat? Das wäre wichtig zu wissen, denn davon hängt ab, ob es jetzt eine rechtskräftige Änderungskündigung war oder ob man noch was dagegen tun kann. Weiterhin muss ich leider sagen, dass das Mutterschutzgeld ohnehin nicht 450 Euro betragen wird, wenn du nicht selbst krankenversichert bis. Im Minijob gibts nur eine Einmalzahlung von 210 Euro und sonst nichts. Daran ändert jetzt deine geringere Beschäftigung nichts. Das Elterngeld wird sich wohl auch dadurch nicht gravierend ändern. Wenn du 12 Monate vor der Geburt 450 Euro verdienst und das erste Kind erwartest, dann beträgt das Elterngeld 361 Euro. Wenn du die letzten 6 Monate 450 Euro verdient hast und jetzt 6 Monate lang 225 Euro verdienst, dann bekommst du den Sockelbetrag von 300 Euro pro Monat. Diesen Sockelbetrag wirst du immer bekommen, denn das ist das Basiselterngeld.
Mary01
Hallo uriah, Danke für die Antwort. Die Schwangerschaft hab ich vor 3 Wochen verkündet. Mit dem neuen Arbeitsplan bekam ich die Info, dass ich nur noch für die hälfte eingesetzt werde, da ich ja nur "bis zu 450 €" eingeteilt bin. Der neue arbeitsplan beginnt in einer Woche. Ich dachte, dass schwangere davor geschützt sind, weniger als das durchschnittsgehalt zu verdienen. Da ich selbst Studentisch Krankenversichert bin, hätte ich den Anspruch auf das Mutterschaftsgeld. Dies macht mich ja so wütend, dass ich nicht nur 3 Monate lang weniger verdiene, sondern weiterhin 14 Wochen weniger Geld habe. Und wiegesagt, habe ich sehr Angst, dass es in 3 Wochen wieder heißt, man wollte mich noch weniger einsetzen. 60 euro mehr oder weniger im Monat haben ist für mich persönlich schon eine Summe.
sterntaler82
Ruf Montag beim Gewerbeaufsichts Amt an. Ich bin mir sehr sicher das dein chef das nicht darf. Und lass uriah reden 60 euro im monat weniger sind ne Menge
Mitglied inaktiv
Dann musst du dir wohl einen Anwalt nehmen und vor dem Arbeitsgericht einklagen, dass du deinen bisherigen Arbeitsumfang beibehalten darfst. Was steht genau in deinem Arbeitsvertrag, wieviele Stunden pro Woche du arbeiten sollst?
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