Frage im Expertenforum Recht an Nicola Bader:

Elterngeld mit 3 Jahreswechseln und 3 Jahren Elternzeit

Frage: Elterngeld mit 3 Jahreswechseln und 3 Jahren Elternzeit

HappyFamily

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Guten Tag, ich bin endlich wieder schwanger :) Leider hat es etwas länger gedauert als wir wollten und jetzt sind es zischen dem ersten Kind 20.08.2022 und dem Geschwisterchen 11.11.2025 drei Jahreswechsel geworden. Beim ersten Kind bekam ich den 12 Monate lang den Maximalwert des Elterngelds, da ich entsprechend verdient habe. Jetzt war ich allerdings drei Jahre in Elternzeit, weshalb natürlich der Verdienst im Relevanten Zeitraum gegen Null geht und wir nur den Basisbetrag erhalten würden. Ich starte zum 20.8. wieder mit meiner Anstellung in Teilzeit und werde dann bis zur Geburt immerhin noch etwas verdienen wodurch wir nicht ganz beim Minimalbetrag enden. Ich habe mich schon etwas im Internet informiert und vom sogenannten "Elterngeld Trick" erfahren, eine Rechnung als Selbständiger schreiben um den relevanten Zeitraum vorzuverschieben. Klappt aber nur mit 2 Jahreswechseln, in unserem Fall sind es aber 3. In diesem Kontext wird immer mal wieder erwähnt, dass es auch eine Möglichkeit gibt das bei 3 Jahren anzuwenden, weitere Informationen hierzu konnte meine Recherche aber bisher nicht ergeben. Können Sie mir bitte eine Hilfe geben, ob und wie man diesen "Trick" auf 3 Jahre ausweiten kann.   Ich freue mich auf Ihre Antwort.   Viele Grüße aus Stuttgart


KielSprotte

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Du fragst jetzt nicht ernsthaft eine RECHTsanwältin nach einer Anleitung zum Betrug...... ?!


85kathali

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Eine Rechtsanwältinnen hilft sicher nicht bei solchen Tricks, die zu Lasten des Sozialstaates und letzlich von uns allen gehen. Ich musste damals auch auf Geld "verzichten", da ich zwischen den Kindern ein paar Monate Nullmonate hatte. Und bei mir war es nur ein Jahreswechsel. Ist halt so. Aber zu deiner Frage: Wäre Kind 1 im November oder Dezember geboren worden und du hättest durch Elterngeld plus 14 Monate Elterngeld ausklammern können, hättest du 2022, 2023 und 2024 wegen Elterngeldbezugs und 2025 wegen neuem Kind streichen können und wärst trotz dreier Jahreswechsel bei 2021 gelandet. Geht aber in dem Fall nicht.


Sternenschnuppe

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Der "Trick" wäre umgehend Vollzeit zu arbeiten bis zum Mutterschutz.  Wirklich arbeiten gehen.  Mit Zustimmung des Arbeitgebers ist das möglich. 


HappyFamily

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Vielen Dank für eure Antworten.  Dann werde ich versuchen meine Arbeitszeit bis zur Geburt zu erweitern. Noch zur Klarstellung, es ging hier nicht um Betrug in irgend einer Art und Weise, sondern darum die gesetzlichen Rahmenbedingungen bestmöglich zu nutzen.   


KielSprotte

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Das siehst wohl nur du so (siehe Antwort von Frau Bader).


85kathali

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Betrug wäre es, wenn du bisher nicht selbstständig bist und es nur tun würdest, um das Elterngeld zu erhöhen. Und danach hört sich dein Beitrag leider sehr an. 


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