Frage im Expertenforum BEBAFamily - Milch & Fläschchen an Eva Freitag:

Trotz Mittagsbrei immer noch die Flasche, wie geht es weiter?

Frage: Trotz Mittagsbrei immer noch die Flasche, wie geht es weiter?

"Sylke"

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Guten Tag. Ich bin langsam am verzweifeln. Ich habe vor 8 Wochen mittags mit Brei begonnen. Der Start war nicht so gut aber mittlerweile läuft es. Das Problem ist das mein Sohn, egal wieviel er isst, immer noch seine Flasche haben möchte. Es sind nur maximal 100ml aber ich finde es muss nicht sein. Wie mache ich jetzt denn weiter? Soll ich die Flasche weg lassen und ihn weinen lassen? Ich gebe auch schon Kompott, weil ich dachte als Nachtisch anstelle der Flasche. Er ist sieben Monate alt. Liebe Grüße


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Liebe Anja, schön, dass das Löffeln nach einem etwas holprigen Start nun besser klappt. Bekommt Ihr Schatz zum Mittag bereits ein vollständiges Menü (Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei)? Mittags sollte ein Menü auf dem Speiseplan stehen. Denn Gemüse allein ist keine vollwertige Mahlzeit. Es macht nicht anhaltend satt und liefert nicht die gewünschten Nährstoffe. Solange Ihr Kleiner nur Gemüse und noch kein komplettes Menü isst, gibt es anschließend immer noch Milch - bis Ihr Baby satt ist. Die Milchmenge wird weniger werden, wenn die Beikost mehr wird. Sobald Ihr Schatz eine ganze Portion (etwa 190 g) eines Menüs (Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei) schafft, braucht es keine Milch mehr zusätzlich - eine Beikostmahlzeit ist eingeführt. Haben Sie das Gefühl Ihr Junge hat im Anschluss an den Mittagsbrei noch Hunger, dann dürfen Sie ihm gerne ein zweites Gläschen öffnen. Er darf sich hier richtig satt löffeln. Gehen Sie ganz nach dem Appetit Ihres Jungen vor. Die Kleinen haben ein sehr gutes Hunger- und Sättigungsgefühl und holen sich was sie brauchen. Gerne können Sie Ihrem kleinen Schatz auch weiterhin etwas Obst nach dem Menü anbieten. Ein paar Löffelchen Obstbrei als Nachtisch runden die Mittagsmahlzeit ab und sind einer schöner Abschluss. Ihnen und Ihrem Kleinen wünsche ich alles Liebe & Gute und weiterhin viel Freude beim „Löffeln“! Herzliche Grüße Eva Freitag


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