Tine118
Hallo, mein Schatz ist jetzt 16 Wochen alt, den letzten Schub hatten wir letzte Woche. Er ist jetzt sehr aktiv, will sich viel bewegen und sabbert auch schon viel und kaut auf seinem Nuckel oder seinen Händen, sodass ich vermute, dass da bald ein Zähnchen kommt. Seit dem Schub hat er viel mehr Hunger. Ich stille voll und bisher hatten wir einen etwa 3-Stunden-Rhythmus, doch jetzt will er nach 1 1/2 Stunden schon wieder an die Brust, ist richtig motzig. Ich lege ihn dann sooft wie möglich an, das klappt gut, er trinkt ordentlich und ist dann auch wieder friedlich. Sollte ich dann jetzt schon mit Brei anfangen? Wollte ich eigentlich erst Anfang März, aber nun bin ich mir unsicher. Mit dem Löffel kommt er gut klar, da bekommt er immer die Dekristol kleingedrückt, die lutscht er prima mit bisschen Muttermilch. Ich dachte, vielleicht etwas zerdrückte Banane mit Muttermilch vermischt nachmittags oder als "Nachtisch" mittags zu geben, will ihn aber nicht schaden, falls es zu früh ist. Ich freue mich auf Ihren Rat. Liebe Grüße
Annelie Last
Liebe „Tine118“, zu früh wäre es nicht. Mit der 16. Lebenswochen ist der früheste Zeitpunkt, zu dem feste Nahrung möglich ist bzw. empfohlen wird. Sehr kurze Abstände zwischen den Milchmahlzeiten sind häufig ein Anzeichen. Anderthalb Stunden sind schon sehr kurz. Kann Ihr Söhnchen sein Köpfchen selbstständig halten und interessiert er sich ein wenig für das Essen der Eltern, das wären zusätzliche Zeichen. Dann spricht nichts dagegen in kleinen Schritten zu starten. Sprechen Sie am besten auch mit Ihrem Kinderarzt über den geeigneten Zeitpunkt zur Beikosteinführung, er kennt Ihren Sohn am besten. Den Start mit der Banane würde ich nicht empfehlen. Wenn Sie mit Obst starten wollen, sollte das Obst zu Beginn gedünstet bzw. gekocht worden sein, so ist es besser verträglich. Ideal für den Start sind unsere HiPP Gläschen „Bio-Apfel“ und „Bio-Birne“ (125 g). Klassischerweise wird mit Gemüse begonnen. Das funktioniert so: Mittags mit 4 bis 6 Löffelchen Gemüsebrei (beispielsweise HiPP Weiße Karotte im 125 g Glas). Anschließend bekommt Ihr Kleiner so viel Muttermilch, wie er trinken mag. Die Gemüsemenge steigern Sie täglich um einige Löffelchen. Es ist wichtig, dass Sie zunächst die Menge langsam steigern, damit sich der Darm Ihres Kindes auf die feste Nahrung einstellen kann. Dann kommt Kartoffel dazu und wenn das auch gut klappt das Fleisch. Viele Grüße aus Pfaffenhofen, Annelie Last
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