Mitglied inaktiv
Guten Abend, unser Sohn (wird Sonntag 13 Wochen alt) steckt sich seit einiger Zeit immer wieder nach seiner Flasche seine Hände in den Mund und schmatzt daran herum. Meine Mutter meinte, dass sei ein Zeichen dafür, dass er schon bereit für einen Brei wäre?! Meine Frage ist nun, darf ich ihn schon Beikost anbieten? Wenn ja, kann ich auch abends mit einem Zwieback, aufgelöst in Fencheltee, anfangen? So bin ich vor 7 Jahren bei unserem ersten Sohn mit der Beikost angefangen, ich weiß allerdings nicht mehr genau, wie alt er damals war. Vielen Dank für Ihre Antwort Heike
Veronika Klinkenberg
Hallo Heike, ich kann sehr gut verstehen, dass Sie es kaum erwarten können bis Ihr Kleiner die ersten Löffelchen fester Nahrung bekommt. Haben Sie aber noch etwas Geduld, bei dem „Schmatzen an den Händen“ kann es sich auch um ein Erkunden handeln. In diesem Alter lernen Säuglinge ihre Händchen kennen. Kinderärzte empfehlen frühestens nach dem 4.Monat (17.Lebenswoche) mit den ersten Löffelversuchen zu starten. Erst mit 4-6 Monaten ist das Verdauungssystem von Babys in der Lage andere Lebensmittel außer Milch zu verdauen. Außerdem ist das Abwehrsystem in den ersten Monaten noch nicht ausgereift, so dass durch „fremdes“ Eiweiß schnell Allergien ausgelöst werden können. In den ersten 4-6 Monaten wird ein Baby mit der Milch optimal versorgt. Wenn Sie nach dem 4.Monat mit fester Nahrung beginnen, rate ich Ihnen mit Gemüse anzufangen. Herzliche Grüße aus Pfaffenhofen Veronika Klinkenberg
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