Frage im Expertenforum BEBAFamily - Milch & Fläschchen an Veronika Klinkenberg:

Flasche am Morgen

Frage: Flasche am Morgen

Mitglied inaktiv

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Hallo, mein Sohn, 9 Monate, macht fast jeden Morgen ein Theater, wenn er die Flasche bekommt... Wenn er sie sieht und dann auch die ersten paar Schlücke sind ok, aber dann dreht er sich wie wild hin und her, motzt und schreit und lässt fast immer 100ml über! Dann ist es seit kurzem so, dass er bei der Mahlzeit am Mittag ebenso weint, es ist fast immer richtiger Stress für ihn, als auch für mich, bis er fertig mit dem Essen ist! was gibt es denn hier für eine Erklärung oder gibt es etwas, dass ich besser machen kann??? wie ist es denn, wenn ich die Flasche komplett ersetze zb gegen ein bircher müsli von hipp?? wie ist es da dann mit dem Milchbedarf, der doch bis zu einem jahr noch so wichtig ist??? lieber gruß und vielen dank schonmal für die antwort nine299


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Hallo Nine, Ihr kleiner Schatz gehört nun zu den Größeren unter den Baby´s und da ändern sich häufig die Vorlieben. Das ist ein ganz normaler Entwicklungsprozess. Haben Sie denn bemerkt, ob Ihr Söhnchen vielleicht mehr Interesse und Spaß an festeren Lebensmitteln findet? Viele Kinder in diesem Alter entwickeln ein großes Bedürfnis selbstständig zu werden, es den Erwachsenen nach zu machen und so zu essen wie die Vorbilder. Versuchen Sie heraus zu finden, ob das der Fall ist und beginnen Sie die Mahlzeiten etwas zu variieren. Morgens und/ oder abends dürfen Sie in diesem Alter ohne Bedenken mit kleinen Mengen weichen Brot beginnen, das Sie zu der gewohnten Mahlzeit kombinieren. Haben Sie schon versucht Ihrem Söhnchen die Milch anstelle über das Fläschchen mit dem Becher zu geben? Kinder in diesem Alter machen das normalerweise sehr gerne, so können Sie den Großen nacheifern. Auch hilft es oft die Milch durch etwas Obst aufzupeppen. Kann Ihr Kleiner derzeit überhaupt keinen Gefallen an Milch in flüssiger Form mehr finden, darf es ohne Bedenken ein Baby-Müesli wie „HiPP Bio Bircher-Müesli“ sein. Mit einer Portion von etwa 200g wird der Milchbedarf genauso gut abgedeckt. Nimmt der kleine Schatz dann abends ebenfalls noch eine Portion Milch in Form von Milchbrei, Müesli oder als Trinknahrung zu sich, wäre der tägliche Bedarf von etwa 400ml/ g gedeckt. Zur Unterstützung könnten Sie tagsüber zusätzlich ein joghurthaltiges Gläschen geben. Machen Sie sich also keine Sorgen. Auch zu den anderen Mahlzeiten macht es Sinn das Interesse und die Freude am Essen wieder zu locken, indem Sie Ihrem Kind immer mehr Möglichkeit geben selbstständig zu essen. Geben Sie ihm ein eigenes Tellerchen, legen Sie darauf sehr weich gekochte, ungewürzte Gemüsestückchen (nachmittags sehr weiches Obst). Lassen Sie Ihr Kind die Lebensmittel greifen und riechen, zum Mund führen und mehr oder weniger gut mit dem Löffel umgehen lernen. Er wird Spaß daran heben und stolz darauf sein, essen zu können wie die Großen. Sie werden sehen, bald wird es wieder besser werden. Viele Grüße Veronika Klinkenberg


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