Frage im Expertenforum BEBAFamily - Milch & Fläschchen an Doris Plath:

Darf das Baby die Menge der Beikost bestimmen?

Frage: Darf das Baby die Menge der Beikost bestimmen?

"Annalena"

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Liebes Hipp Team, wir haben vor einigen Wochen mit der Beikost begonnen. Es hat von Anfang an super geklappt. Mein kleiner konnte von Anfang an nicht genug bekommen. Wir konnten rasch die Menge steigern. Nun ist es aber so das wenn das Glas leer ist es ein riesen Theater gibt. Darf denn mein Sohn die Menge bestimmen? Ich gebe ihm dann immer noch etwas Obst als Nachtisch aber da dreht er sich weg und macht solange Theater bis ich noch ein Gläschen aufmache. Da ist er immer noch etwa ein viertel bis halbes Glas. Das heißt wie kommen manchmal auf eine Menge von 275g. Ich weiß das das viel zu viel ist aber wie kann ich das ändern? Haben Sie einen Rat für uns?


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Liebe „Nudossi“, schön, dass Sie sich an uns wenden. Eine genaue Grammvorgabe, die ein Baby essen muss oder darf gibt es generell nicht. Jedes Baby hat unterschiedlichen Bedarf, der sich auch täglich mal ändern kann. Die Portionsgrößen (1 Gläschen oder 1 Portion Milchbrei) in den einzelnen Altersgruppen (zu Beginn etwa 190 g später 200-250 g) sind nur Vorschläge. Es gibt Kinder, die weniger benötigen und andere Babys haben mehr Hunger. Jedes Kind ist hier individuell und hat zu verschiedenen Wachstumsphasen auch anderen Bedarf. Die Tagesform hat hier ebenfalls Einfluss. Auch Trinkmengen oder Anzahl der Stilleinheiten/Fläschchen sind immer nur Richtwerte, jedes Kind ist individuell. Erfahrungsgemäß weiß das Baby selbst ganz genau, wie viel Nahrung es braucht. Ein gesundes Kind verfügt in diesem Alter über sehr gute Regelmechanismen zu Hunger und Sättigung. Wenn Ihr Kleiner also mit seiner Breimenge nicht satt und zufrieden ist, dürfen Sie selbstverständlich die Menge etwas erhöhen. Achten Sie auch darauf, dass Ihr Sohn nicht zu schnell isst. Denn es dauert immer ein bisschen bis ein Kind auch merkt, das es satt ist. Warten Sie am besten ein paar Minuten bevor Sie die Menge steigern. Oder bieten Sie ruhig immer wieder die Früchte oder mal etwas Wasser oder Tee zum Trinken an. Weiterhin guten Appetit und eine schöne Adventszeit! Doris Plath


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