Frage im Expertenforum Milch & Fläschchen an Doris Plath:

Bekommt mein Sohn die richtige Nahrung?

Frage: Bekommt mein Sohn die richtige Nahrung?

jennly13

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hallo, mein sohn 3 monate alt, fing nach 2,5/3 wochen an mit spucken. er musste viel ausprobieren hipp pre im KH, zu hause aptamil und hipp gemischt laut der hebamme, dann kams spucken dann nur hipp pre 2-3 tage, dann wieder aptamil pre 2-4 tage, dann laut KIA beba ar darunter weiterhin spucken, keine verbesserung, dann novalac ar darunter kein spucken aber harter stuhl, dann kam er ins KH, mit dem magen darm alles ok außer er hat sehr viel luft im bauch, verordnet wurde ihm hipp comfort, darunter etwas besser mit dem spucken und dann wieder schlimmer und er pupst sehr viel dadurch. er bekommt nun hipp comfort und ar nahrung zur nacht 1,2 flaschen. laut KIA haben wir 3 tage althera geben sollen aber er spuckte weiterhin und sie sagte, das er somit keine allergie hat gegen kuhmilch. ich bin am verzweifeln , ob unser kleiner die richtige nahrung bekommt ? und ob das nicht schädlich für sein magen darm ist wenn er 2 nahrungen bekommt Er spuckt nach der mahlzeit und stunden danach auch noch,, mal nach einer flasche viel, mal weniger bitte um rat danke


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Liebe „jennny13“, schön, dass Sie sich an uns wenden. So wie Sie es beschreiben, scheint es sich bei Ihrem Jungen um das alterstypische Spucken zu handeln (Ihr Arzt ja bereits ausgeschlossen, dass eine Refluxkrankheit oder eine Allergie vorliegt). Dabei gibt es Kinder die hiervon vermehrt betroffen sind. Das kann phasenweise so sein und auch mal mehr oder weniger stark. Im Beikostalter sind die festen Mahlzeiten günstig und das Spucken legt sich so meist im Laufe der Monate. Bedenken Sie bitte, der Magen Ihres Kindes ist noch sehr klein und kann deshalb nur eine gewisse Menge an Nahrung fassen. Bei vielen Säuglingen kommt beim Bäuerchen oder auch noch einige Stunden später ein Teil der Nahrung wieder hinaus. Das Baby befreit sich dadurch von allem was zu viel war oder auch von Luft die mitgeschluckt wurde. Ihr Kleiner ist zudem in einem Alter, in dem er etwas mobiler wird, anfängt sich mehr zu bewegen... – dies führt gerne dazu, dass von der Milchmahlzeit wieder was hochkommt. Auch beim Knuddeln wird durch Druck aufs Bäuchlein die Milch wieder nach oben befördert. Die Milchmenge, die das Kind ausspuckt, ist meist viel geringer als sie erscheint. Trotz der täglichen "Bescherung" nimmt das Baby an Gewicht zu, wächst und gedeiht. Wenn das der Fall ist, können Sie ganz beruhigt sein. Das Spucken ist dann nervig, aber an sich harmlos. Sehr häufig liegt das „Spucken“ bei den Babys also daran, dass: diese zu hastig essen und trinken, die Nahrungsmenge zu groß ist und keinen Platz im Magen findet und/oder durch Bewegung Druck aufs Bäuchlein kommt, sei es beim Wickeln, Knuddeln oder später robben, krabbeln… Alles was eben keinen Platz im Bäuchlein fand, kommt wieder hoch. Auch gerne zeitversetzt. Das ist ganz normal. Und dabei kann es Phasen geben, in denen es häufiger passiert. Das legt sich dann auch wieder. Bei echten Spuckkinder kann beispielsweise auch die besonders sämige HiPP AR (= Anti-Reflux) das Rückfließen der Nahrung in die Speiseröhre vermindern. Aber diese Nahrung sollte nur in Absprache mit dem Kinderarzt gefüttert werden. Sprechen Sie bitte noch einmal mit Ihrem Kinderarzt darüber, ob Sie nicht auch nur die HiPP AR geben können, also auch tagsüber. Und so einfach mal eine Weile bei einer einzigen Nahrung bleiben können und Ruhe in die Ernährung Ihres Kleinen bringen. Meine weiteren Tipps sind: Achten Sie darauf, dass Ihr Sohn nicht zu hastig trinkt. Warten Sie immer nach dem Essen so lange, bis Ihr Junge kräftig aufgestoßen hat, bzw. machen Sie schon zwischendurch eine Pause und geben ihm Gelegenheit zum Bäuerchen. Das hört sich so banal an, aber oftmals steckt in diesem Alter genau das dahinter. Versuchen Sie nach den Mahlzeiten möglichst Ruhe zu geben, Ihren Schatz ruhig zu beschäftigen, den Oberkörper etwas hoch zu lagern. Günstig kann es in manchen Fällen sein, das Baby vor dem Füttern zu wickeln. Einige Kinder reagieren auf Drehen, Aus- und Anziehen so empfindlich, dass Ihnen die Mahlzeit wieder hochkommt. Diese Tipps sehen vielleicht auf den ersten Blick nicht „spektakulär“ aus, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es einiges bewirken wird. Probieren Sie es aus, es lässt sich alles leicht umsetzen. Ich drück die Daumen, dass das Spucken damit weniger wird. Oftmals wird es auch im Beikostalter besser, wenn die feste Nahrung mit ins Spiel kommt. Das Spucken ist ja zum Glück meistens keine endgültige Diagnose, sondern in der Regel altersbedingt und vorübergehend. Herzliche Adventsgrüße! Doris Plath


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