Mitglied inaktiv
Meine Tochter ist jetzt 8 Monate alt. Wir haben mit dem 6. Monat mit Beikost begonnen, und sie hatte auch Spass daran, die verschiedenen Breie zu probieren. Dann kamen die ersten beiden Zähnchen und ungefähr zu der Zeit wollte sie nicht mehr essen. Sie hat auch nie wirklich mehr als 1-2 Esslöffel voll gegessen. Dazwischen habe ich nach Bedarf immer gestillt. Jetzt kommen gerade die oberen Schneidezähne und sie möchte gar keinen Brei mehr. Ab und zu trinkt sie ein wenig Brei aus der Flasche, knabbert Zwieback oder Brotstückchen, die wir ihr geben oder mal ein Stück vom Bratapfel, aber Brei gar nicht. (Weder Gemüse, noch Getreide, noch Obst, egal ob fertig gekauft oder selber gemacht) Ich würde sie eigentlich schon gerne an andere Nahrung als meine Milch heranführen, aber welche Tips gibt es noch? Sie schiebt die Löffel sehr eindeutig weg oder schließt den Mund ganz fest, wie sie ihn auch sehr weit öffnet, wenn zB das Zwiebackstück kommt. Vielen Dank für ihre Hilfe Kirsten Dudler
Veronika Klinkenberg
Hallo Kirsten, ich kann sehr gut nachvollziehen, dass Sie endlich einen Schritt weiter kommen möchten. Aber Zahnungszeiten sind immer Ausnahmesituationen und bei Ihrer Kleinen scheint es Schlag auf Schlag zu gehen. In Zahnungsphase verschmähen viele Babys das Löffelchen, weil es recht schmerzhaft ist, wenn der Löffel an die gerötete Zahnleiste stößt. Daher verlangen die meisten Babys wieder vermehrt nach der Brust. Lebensmittel auf die geknabbert werden kann und die das Zahnfleisch massieren, werden dagegen gerne angenommen. Bieten Sie Ihrer Kleinen immer wieder Breikost an. Oft hilft es, wenn die Mahlzeit kalt gegeben wird, da Wärme den schmerzenden Kiefer noch mehr unterstützt. Alle unsere HiPP Gläschen (Menüs, Gemüse, Milchbreie, Früchte etc.) kommen verzehrsfertig in den Handel und können warm oder kalt (= Zimmertemperatur) angeboten werden. Sind die Zähnchen erst einmal da, ist er "Spuk" auch wieder vorbei. Immerhin hat Ihre Kleine ja schon mit Spaß gegessen. Ich wünsche Ihrem Töchterchen bald den gewohnten Appetit. Veronika Klinkenberg
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