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Hallo Frau Klinkenberg, meine Tochter ist 6,5 Monate alt und bekommt mittlerweile ein ganzes Gläschen Pastinake-Kartoffel-Biopute, was sie sehr gern mag. Da sie allergiegefährdet ist, bekam sie das erste halbe Jahr nur HA-Milch. Nun bekommt sie aber die normale 1-Nahrung. Was ist zu beachen mit dem Einführen von Beikost bei allergiegefährdeten Kindern? 1. Kann ich ihr ab nächster Woche z.B. schon eine neues Gemüse anbieten (Kürbis, Zucchini etc.) und gleichzeitig eine neue Fleischsorte (z..B. Rind) 2. Wie ist das mit dem Vitamin C, das man zum Mittagsbrei dazugeben soll? Kann man dann einfach einen Schuß O-Saft nehmen oder einen Apfelbrei zum Nachtisch? 3. Wann kann abends mit dem Milch-Getreide-Brei begonnen werden? Entschuldigen Sie meine vielen Fragen, aber da es mein erstes Kind ist überfordert mich das im Moment alles etwas!:-) Vielen Dank im Voraus! Liebe Grüße, Verena
Veronika Klinkenberg
Hallo Verena, schön wie gut der Beikoststart bei Ihrem Töchterchen klappt. mit der Umstellung von der H.A.-Nahrung auf die normale Hipp 1 haben Sie die allergenarme Ernährung abgeschlossen. Das ist auch richtig so, denn nach neuesten wissenschaftlichen Meinungen ist eine allergenarme Ernährung bei Risikokindern in den ersten 6 Monaten entscheidend. Nach diesem Zeitraum kann in der Regel auf normale Kost umgestellt werden. Sie dürfen sich also nun bei der Fortführung der Beikost ruhig an den allgemeinen Ernährungsplan halten: Da Ihre Kleine mittlerweile mittags ein ganzes Menü-Gläschen schafft, es sehr gerne mag und auch gut verträgt, dürfen Sie ab nächster Woche ohne Bedenken Abwechslung bieten und neue Gemüse- und Fleischsorten einführen. Reiner O-Saft wird in der Säuglingsernährung nicht angeboten, da dieser sehr säurehaltig sein kann. Gegen einen kleinen Obstnachtisch oder eine kleine Menge Fruchtsaft spricht nichts. Dies trägt auf alle Fälle dazu bei, dass das im Gemüse und Fleisch enthaltene Eisen besser aufgenommen wird. Wenn Ihr Töchterchen jedoch allgemein ausgewogen ernährt wird, ist der Nachtisch kein Muss.. Klappt die Löffelfütterung mittags gut, steht der Einführung des Abendbreies nichts mehr im Wege. Viele Grüße Veronika Klinkenberg
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