Frage im Expertenforum Medikamente in der Schwangerschaft an Dr. med. Wolfgang Paulus:

Aconitum Comp Injektion in der Stillzeit

Frage: Aconitum Comp Injektion in der Stillzeit

Neria

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Sehr geehrter Herr Prof. Paulus, meine Zahnärztin hat mir gestern wegen meines entzündeten Zahns eine "Heilspritze" ins Zahnfleisch/Richtung Wurzel gegeben. Sie meinte, eventuell erspare ich mir damit eine Wurzelbehandlung ("50:50 Chance") Auf der Packung stand soweit ich sehen konnte Aconitum Comp, es war auf jeden Fall von Wala. Meine Ärztin weiß, dass ich mein 2 Jahre altes Kind immer noch stille (ca. 2-3 x pro Tag + nachts), da das Mittel homöopathisch sei, habe sie aber keine Bedenken. Ich soll diese Injektionen noch mindestens zwei Mal, danach eventuell noch bis zu fünf Mal bekommen, falls eine Besserung eintritt. Spricht aus Ihrer Sicht etwas gegen die Verabreichung von Aconitum Comp als Injektion und in dieser Häufigkeit in der Stillzeit? Ich bin mir unsicher wegen der Darreichungsform, da ist die Aufnahme doch ganz anders als bei Salben oder Tropfen/Globuli. Zudem findet man bei homöopathischen Mitteln ja mal wieder keine Angaben in der Stillzeit.  Herzlichen Dank für Ihre Einschätzung!


Dr. Wolfgang Paulus

Dr. Wolfgang Paulus

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Bei den genannten homöopathischen Präparaten handelt es sich um starke Verdünnungen, so dass beim Kind über die Muttermilch ohnehin kaum ein Molekül ankommen wird. Insofern besteht keine Gefahr für das gestillte Kind, egal in welcher Applikationsform die extreme Verdünnung verabreicht wird.  


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