Lama87
Sehr geehrter Herr Dr. Paulus, mir ist bewusst, dass man während der Schwangerschaft und Stillzeit auf Alkohol verzichten sollte. Die geschilderten Situationen liegen mittlerweile sieben Jahre zurück, beschäftigen mich aber erst jetzt sehr. Ich mache mir im Nachhinein große Vorwürfe und habe Angst, meinem Sohn unbewusst geschadet zu haben, obwohl ich damals nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt habe. Grundsätzlich habe ich während der Schwangerschaft und Stillzeit immer darauf geachtet, nur 0,0 %-Getränke zu trinken und auch die Etiketten entsprechend kontrolliert. Die folgenden Situationen waren die einzigen Ausnahmen, weil damals auch von meiner Hebamme und auf verschiedenen Informationsseiten gelegentlich alkoholfreie Getränke mit möglichem Restalkohol als unbedenklich beschrieben wurden. Als mein Sohn etwa vier Monate alt war und ausschließlich gestillt wurde, trank ich an zwei, höchstens drei besonderen Anlässen möglicherweise bis zu 375 ml alkoholfreien Sekt oder Wein. Ob ich danach einen zeitlichen Abstand bis zum Stillen eingehalten habe, weiß ich leider nicht mehr. Als mein Sohn etwa ein Jahr und zwei Monate alt war, waren wir mit Freunden im Urlaub. Eine Freundin und ich stillten beide noch. An drei Abenden trank ich jeweils ein alkoholfreies Bier (0,3 l). An einem Abend teilten wir uns eine Flasche alkoholfreien Wein, sodass ich etwa die Hälfte davon getrunken habe. Außerdem trank ich tagsüber fast täglich ein bis zwei Malztrunk bzw. Malzbier, da ich davon ausging, dass diese – wie das Vitamalz, das ich von zu Hause kannte – grundsätzlich 0,0 % Alkohol enthalten. An den Hersteller kann ich mich leider nicht mehr erinnern und weiß daher nicht ob vielleicht doch Restalkohol enthalten war. Zu diesem Zeitpunkt war ich 167 cm groß und wog etwa 106 kg. Mein Sohn ist heute sieben Jahre alt und aus meiner Sicht altersgerecht entwickelt. Da ich heute häufig lese, dass in Schwangerschaft und Stillzeit möglichst ausschließlich 0,0 %-Produkte empfohlen werden, frage ich mich, ob diese wenigen Situationen meinem Sohn geschadet haben könnten oder ob aufgrund der geringen Mengen und des nur gelegentlichen Konsums nicht von einer relevanten Alkoholbelastung auszugehen ist. Mich würde außerdem interessieren, ob sich die heutigen Empfehlungen auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse stützen oder ob sie vor allem vorsorglicher formuliert werden. Vielen Dank für Ihre Einschätzung.
Ähnliche Fragen
Sehr geehrter Herr Dr. Paulus, mein Sohn ist 20 Monate alt und wird zur normalen Ernährung noch gestillt. Nun eine Frage: Kann ich in der Stillzeit mit weißer Farbe von Sto Wände streichen? Und wie sieht es mit einer dieser Farben aus? Der Hersteller betont, ohne schädliche Inhaltsstoffe auszukommen. https://www.misspompadour.de/p/littlepomp ...
Mein Gyn empfiehlt mir eine HPV Impfung machen zu lassen, mein Kind ist nun ein Jahr und stillt nach Bedarf noch relativ häufig tagsüber(3-4mal) und nachts ebenso. Von meinem Alter her sollte ich die Impfung nun möglichst bald machen lassen wegen der Kostenübernahme der Krankenkasse, meine Frage nun ist diese Impfung während der Stillzeit unbedenk ...
Guten Tag Herr Dr. Paulus Leider muss ich aus diversen Gründen zeitgleich eine Magen- und eine Darmspiegelung machen lassen. Meine Tochter, 11 Monate alt, wird noch teilweise gestillt. Medikamente: - (Untersuchung um 9:45, morgens) * "Propofol" für ca. 45 Minütige Untersuchung * "Pleinvue" Abführmittel (am Vorabend) * lokal anästhetiku ...
Sehr geehrter Herr Dr. Paulus! Hiermit möchte ich mich höflich erkundigen, ob Ihres Wissens nach ein Nahrungsergänzungsmittel für den Darm mit folgenden Zutaten in der Stillzeit unbedenklich sein sollte? Wasser, Melasse und Zuckerarten, Kräuter- und Pflanzenmischung (Ananas, Angelikawurzel, Anis, Basilikumkraut, Dillfrüchte, Fenchel, Hageb ...
Ich stille und habe zwei verhärtete Abszesse an der linken Brust nach einer Mastitis, die man nicht mehr punktieren kann, da die Flüssigkeit darin verdickt/hart geworden ist. Im Krankenhaus wurde mir Ilon Zugsalbe geraten, mehrmals täglich darauf zu schmieren, so dass sie sich eventuell entleeren bzw innen verflüssigen, so dass man punktieren kann. ...
Sehr geehrter Herr Dr. Paulus, ich stille aktuell mein 4,5 Monate altes reif geborenes Baby voll und werde wegen eines ausgeprägten Rezidivs eines Morbus Basedow seit 2 Wochen mit Propylthiouracil (PTU) behandelt. Derzeitige Dosis: 200 mg/Tag (100-50-50mg), die Endokrinologin hätte lieber 300mg/d (100-100-100mg). Meine Fragen: 1. Ist die Ei ...
Hallo Herr Dr. Paulus, leider hatte ich bereits in der Schwangerschaft und auch jetzt in der Stillzeit mit rissigen Händen Probleme, die eigentlich täglich bluten. Können Sie mir sagen ob ich folgende Creme ohne Bedenken verwenden kann ? Neutrogena Ingredients: Aqua, Glycerin, Isopropyl Myristate, Ethylhexylglycerin, Caprylyl Glycol, Cetyl Alc ...
Hallo Herr Dr.Paulus, Ich nehme aufgrund eine Zwangsstörung seit 2015 Escitalopram 20mg. 2019 wollte ich das Medikament absetzen und habe eine depressive Espispde bekommen bei der Quetiapin zur Verstärkung als Medikament hinzukam. Mittlerweile nehme ich nur noch Escitalopram ( habe es auch während den Schwangerschaften beider Kinder genommen) und ...
Sehr geehrter Herr Dr. Paulus, ich habe eine Frage bezüglich der Hormonersatztherapie in der Stillzeit. Bei mir besteht eine primäre Ovarialinsuffizienz im Rahmen eines Turner-Syndroms. Durch eine Eizellspende bin ich schwanger geworden. Vor der Schwangerschaft habe ich kontinuierlich Estramon 100 µg sowie Duphaston 20 mg für 14 Tage im Monat e ...
Hallo Dr. Paulus, ich bin 42 und stille meinen 2-jährigen Sohn noch viel. Seit ca. 7 Monaten habe ich wieder einen Zyklus (60 Tage, 50 Tage, und imm weiter runter auf jetzt 26). Die erste Zyklushälfte ist 16 Tage, die zweite 10. Ich habe zunehmend Haarausfall, leichte Hitzewallungen, teilweise Nachtschweis, starke Stimmungsschwankungen, teilweise ...