Bella19
Sehr geehrter Herr Dr. Paulus, ich habe nach der Geburt unseres Sohnes eine Thrombophlebitis im rechten Bein bekommen und muss nun zur Vorbeugung einer tiefen Beinvenenthrombose 1x tägl. Clexane, bzw. Inhixa 0,4 ml spritzen. Laut Embryotox und Packungsbeilage ist stillen erlaubt, da geringe bis keine Mengen des Medikamentes in die Muttermilch übergehen. Leider ist es gerade jetzt am Anfang immer mal wieder der Fall, dass meine Brust leicht an der Brustwarze blutet, da es etwas dauert, bis sich die Brust ans Stillen gewöhnt hat und in meinem Blut, dass mein Sohn somit ja auch in geringen Mengen trinkt, ist der Stoff ja schon enthalten. Sehen Sie ein Problem für meinen Sohn darin, wenn er ab und zu kleinste Mengen meines Blutes zusammen mit der Muttermilch aufnimmt? Weiterhin habe ich während der Zeit im Krankenhaus mit der Zahnpasta "Prokudent Sensitiv" Zähne geputzt und leider erst danach festgestellt, dass einer der Inhaltsstoffe Propylene Glycol ist. War es sehr schädlich für meinen Sohn, dass ich insgesamt 8x mit ca. einer erbsengroßen Menge dieser Zahnpaste Zähne geputzt habe, da ich ja stille? Inhaltsstoffe Zahnpasta Aqua, Hydrated Silica, Sorbitol, Potassium Citrate, Propylene Glycol, Glycerin, Tetrapotassium Pyrophosphate, Sodium C14-16 Olefin Sulfonate, Cellulose Gum, Urea, Aroma, Allantoin, Disodium Pyrophosphate, Sodium Fluoride, Limonene, Sodium Saccharin, Zinc Chloride. Enthält Natriumfluorid (1.450 ppm F). Vielen Dank!
Heparine können oral nicht in relevanten Mengen aufgenommen werden, sonst müsste man sie nicht spritzen. Daher besteht auch für das gestillte Kind keinerlei Gefahr bei oralem Kontakt mit einer blutenden Wunde an Ihrer Brustwarze. Solange Sie Ihren Sohn nicht tubenweise mit Zahnpasta füttern, sehe ich keinerlei Gefahr.
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