LenaD1487
Sehr geehrte Frau Bukowsky, ich wende mich an Sie, weil ich aktuell nicht mehr weiterweiß und mir eine fachliche Einschätzung wünsche. Meine Tochter (fast 5 Jahre, wird im Juli 5) zeigt seit einiger Zeit sehr starke Reaktionen bei Übergängen – insbesondere morgens beim Anziehen und beim Verlassen des Hauses in Richtung Kita, aber auch bei anderen Wechseln im Alltag (z. B. vom Spielen zu einer neuen Aktivität). In diesen Situationen blockiert sie komplett, verweigert die Mitarbeit, läuft weg, schreit und wird teilweise auch körperlich (schlagen/treten). Es wirkt, als würde sie in diesen Momenten regelrecht „dicht machen“. Versuche, sie durch Druck zu führen, führen meist zu weiterer Eskalation, während sie ohne klare Führung gar nicht ins Handeln kommt. Außerhalb dieser Situationen erlebe ich sie als fröhliches, wildes, neugieriges Kind. Ich habe den Eindruck, dass insbesondere Übergänge für sie sehr schwierig sind, bin mir aber unsicher, wie ich damit im Alltag – vor allem unter Zeitdruck – sinnvoll umgehen kann. Ich merke, dass mich diese Situationen zunehmend belasten und ich an meine Grenzen komme. Haben Sie fachliche Einschätzungen oder konkrete Ansätze, wie ich mein Kind in solchen Momenten besser begleiten und gleichzeitig den Alltag bewältigen kann? Vielen Dank im Voraus. Viele Grüße Lena