SaT
Guten Tag, Mein Sohn ist nun 11 Monate alt und isst komplett bei uns mit (koche entsprechend Kleinkindgerecht also wenig Gewürze, Salz)- der kleine wollte keinen Brei mehr, spuckte ihn immer aus. Morgens zum Brot und abends nach dem Abendessen bekommt er noch jeweils ca. 200ml 1er Milch. Nun meinte meine Spielkreisleiterin, dass die Kinder in dem Alter auch schon normale Milch(Kuhmilch) trinken könnten und die Folgemilch nicht mehr brauchen. Stimmt das? Kann ich ihn jetzt schon auf Kuhmilch zum trinken umstellen? Allergien hat er keine, ist auch nicht allergiegefährdet. Danke
Hallo SaT Ihr befindet euch bezogen auf das Alter, momentan in einer Übergangszeit, in der Kuhmilch als Trinkmilch allmählich thematisiert werden kann. Mit etwa 1 Jahr kannst du komplett auf Kuhmilch umsteigen. Damit die Umstellung nicht ganz abrupt erfolgen müsste, könntest ggf du auch jetzt schon ein paar Probierschlückchen Kuhmilch zur Gewöhnung aus einer kleinen Tasse geben. Dies dient nur der Gewöhnung, damit die Umstellung, die bald folgen sollte/könnte, leichter fällt. Wenn dein Kleiner vollkommen begeistert eine Portion Kuhmilch aus der Tasse trinken würde, zusätzlich einmal täglich eine Portion Folgemilch bekommt, wäre dies in Ordnung. Für Kuhmilch als einzige Milchquelle wäre es noch zu früh. Von einem Fläschchen mit Kuhmilch wird abgeraten, weil die Kleinen sonst zu viel Kuhmilch konsumieren könnten, weil sie die gewohnten Trinkmengen beibehalten möchten. Längerfristig sind kleinere Milchmengen anzustreben. Kuhmilch hat einen höheren Proteinanteil als Muttermilch oder Säuglingsmilch. Ab dem 10. Lm wird eine insgesamt niedrigere Proteinzufuhr angestrebt, wobei die Calciumversorgung dennoch gewährleistet sein sollte. Kuhmilch liefert mehr Protein und Calcium als Säuglingsmilch oder Muttermilch. Deshalb reicht eine kleine Menge abgekochte und evtl verdünnte Kuhmilch aus. Du könntest eine große Menge Kuhmilch auch mit Wasser verdünnen, wenn du allmählich umstellen magst und dein Kleiner seine Flasche nicht entbehren könnte. Und die Sache mit dem Tofu - ja, lass dein Kind mitessen und koche einfach nicht öfter als einmal die Woche ein solches Gericht. Beim Quorn wäre ich vorsichtiger und würde es eher nicht geben. Ich rate davon eher ab - das ist meine persönliche Meinung. Die offizielle Empfehlung des Herstellers lautet, dass es nicht geeignet sei für Kinder unter zwölf Monaten. Und Kleinkinder unter drei Jahren sollten, wenn überhaupt auch nur kleine Mengen davon zu sich nehmen. Quorn hat eine geringe Energiedichte (viele Ballaststoffe, geringer Fettgehalt, pflanzliches Eiweiß), bei gleichzeitig hohem Sättigungsgrad. D.h.: es macht zwar schnell satt, liefert aber kaum Energie. Der Ausgangsstoff ist ein Mykoprotein, genauer gesagt ein Schimmelpilz (Fusarium venenatum), der/das mit Hühnereieiweiß vermischt wird. Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung könnten auch Kinder Quorn-Produkte dennoch kleinen Mengen haben - laut Hersteller. (http://www.myquorn.ch/Home/) Auf der deutschen Seite (www.quorn.de) fehlen diese Infos gänzlich. In den FAQ stehen Fakten zum Konsum für Teenager. Grüße B.Neumann
SaT
ich hab noch etwas vergessen. Da mein Sohn und mein Mann sich vegetarisch ernähren gibt es bei uns auch manchmal Tufo, Soja oder Quorn. Wann darf auch mein Sohn (11 Monate) davon essen?? Ich traue mich noch nicht so recht, aber der Kleine möchte es so gerne haben. Immerhin ist er ja auch sonst fast alles von uns mit. Danke
SaT
Vielen dank für die gute Antwort. Wieviel Milch braucht bzw sollte ein einjähriges Kind zu sich nehmen?
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