Schnatterliesl
Sehr geehrter Herr Dr. Moltrecht, Ich hatte vor über 7,5 Jahren hormonrezeptorpositiven Brustkrebs mit dem vollem Programm an Behandlungen. Nach Absetzen der Antihormontherapie wurde ich spontan schwanger. Nun wünschen wir uns ein 2. Kind. Da mein AMH bereits unter 0,1 ist (bin 34 Jahre), müssen wir jedes Ei ausnutzen, das heranreift. Das Problem ist nun, dass ich meinen Mann im nächsten Zyklus genau um den voraussichtlichen Eisprung herum eine Woche lang nicht sehe. Hormongaben kommen aufgrund meiner Vorgeschichte nicht in Frage. Mein Gyn meinte, ich könnte den Zyklus einmalig vom ZT 3-7 mittels Femara um ein paar Tage verschieben. Dies sei trotz meiner Vorgeschichte ok. Wie beurteilen Sie das? Setze ich mich einem erhöhten Risiko aus? Femara habe ich auch 1 Jahr während der Antihormontherapie genommen (bin dann wieder auf Tamoxifen gewechselt, weil ich das besser vertragen hab). Vielen lieben Dank für Ihre Hilfe! Liebe Grüße, Schnatterliesl
Hallo, sicherlich ist ein Aromatasehemmer (Femara) mit Ihrer Vorgeschichte ohne größere Gefahr möglich - da stimme ich Ihrem Gyn zu. LG R. Moltrecht
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