Hallo, unser 1. Kind entstand durch eine ICSI. Das  2. Kind haben wir natürlich empfangen, obwohl ich mein 1. Kind noch fast voll gestillt habe. Von der ICSI haben wir noch 3 Morula in der Kryo-Konservierung. Diese würde ich nun gerne transferieren. Mittlerweile weiß ich aber, dass ich eine Genabweichung mit einem familiären Tumorsyndrom, also erhöhtes Risiko auf Krebs, habe. Daher möchte ich weitesgehend auf die notwendigen, aber Risiko-behafteten Medikamente verzichten. In den ganzen Beipackzetteln stand immer, dass diese Tumorwachstum begünstigen. Gleichzeitig möchte ich den Morulas (= meinen Kindern) eine gute und faire Chance auf Einnistung geben. Ich war bereits zur Beratung in der universitären Kinderwunschklinik (Gleiche Klinik, wie vorher bei Kind 1). Obwohl sie mit einer Behandlung im natürlichen Zyklus werben, wollte die spezielle Ärztin trotzdem "wenigstens das, und nur das, und noch das" nehmen. Am Ende waren wir beim regulären Prozess, einer vollen Hormon-Stimulation angekommen. Sie fände die notwendigen Medikamente nicht riskant und niedrig dosiert. Obwohl sie zeitgleich zugibt, dass es bei Hormon-sensiblen Krebsarten vermieden würde. Um welche Krebsart es aber bei mir geht, hat Sie gar nicht gefragt. Denn bei mir ist es ein systemisches Problem und betrifft grundsätzlich mein Immunsystem, was jegliche Tumore nicht bekämpft. Schlussbericht würde sie es aber so machen, wie ich sage. Sie richtet sich nach mir. Im natürlichen Zyklus wäre aber keine engmaschigere Kontrolle notwendig.  Nach meinem Verständnis müsste der natürliche Zyklus doch engmaschiger überwacht werden. Woher will Sie denn wissen, wann der Eisprung ist, wenn sie dieses nicht anschaut. Ehrlich gesagt, war mir das zu wenig Beratung. "Nach mit richten" ist keine Beratung. Ich möchte einen ernsthaften, fachlichen Austausch. Wenn die Medikamente wirklich nicht schädlich sind, warum steht es dann in den Beipackzetteln. Wie schätzen Sie die Situation ein?