Sehr geehrter Herr Dr. Grewe, ich befinde mich in der Vorbereitung eines Kryotransfers. Eigentlich sollte dieser im natürlichen Zyklus mit leichter Stimulation durch Pergoveris stattfinden. Die leichte Stimulation soll deswegen erfolgen, weil mehrfach Zyklen abgebrochen werden mussten, weil das Endometrium vorzeitig seine Dreilagigkeit verlor und verwaschen aussah.  Nachdem mein letzter (noch aktueller) Zyklus völlig aus dem Rahmen fiel (ES erst nach 11 Wochen statt wie üblich zwischen ZT 15 und 19), steht nun auch die Überlegung im Raum, die Vorbereitung im künstlichen Zyklus zu versuchen.  Ich bin sehr unschlüssig, da ich in beide Richtungen Bedenken habe. Wenn ich es nochmals im natürlichen Zyklus versuche, sehe ich die Gefahr, dass dieser möglicherweise erneut so läuft wie der aktuelle. Könnte man in diesem Fall den Zyklus durch 14tägige Progesterongabe oder Einnahme der Pille abbrechen, ohne hierdurch die Chancen für den nachfolgenden Transfer im künstlichen Zyklus zu mindern? Wenn ich es gleich im künstlichen Zyklus versuche, sehe ich die Gefahr, dass sich die Schleimhaut nicht gut aufbaut. Ich hatte noch nie einen Transfer im künstlichen Zyklus, lese aber hier im Forum öfter von Frauen, bei denen diese Vorbereitung nicht gut läuft und dann deswegen der natürliche Zyklus versucht wird. Wie oft kommt dies Ihrer Einschätzung nach vor? Wie lange ist Ihrer Einschätzung nach der Zyklus nach einer gescheiterten Vorbereitung im künstlichen Zyklus durcheinander? Bzw. wann kann danach voraussichtlich der natürliche Zyklus wieder versucht werden? Herzliche Grüße, Johanna