GretaGrone
Guten Tag Herr Dr. Moltrecht, kurz zu mir: 36 Jahre, AMH 3,24, unaufällige Hormonanalyse, aber Insulinresistenz (täglich 3x 500mg Metformin), Einnahme L-Thyroxin 50, Zykluslänge ca. 35-40 Tage, Blutungsdauer 5 Tage (zunächst schwach, dann 2 Tage viel, zum Ende wieder schwach), am 8. Zyklustag zeigten sich 20 Antralfollikel, Uterus unauffällig, 6,7mm, trilaminares Endometrium, PCO wurde mal erwähnt, aber nicht näher besprochen Start ICSI: Freitag, 24.4., 3. Zyklustag mit 150 Gonal, ab dem 7. Tag kommt Orgalutran hinzu. 11. Zyklustag Kontrolle Ultraschall: sehr viele Eizellen (über 20), ungleich gereift, weiter mit Gonal 125+Orgalutran, heute auslösen, am Mittwoch Punktion Der Arzt deutete an, dass in diesem Zyklus evtl. viel zu viele Eizellen produziert worden sind und der Transfer nicht stattfinden kann. 1. Können Sie mir sagen warum der Transfer nicht stattfinden kann? 2. Sind denn die Aussichten auf gute befruchtete Eizellen gegeben? Da wir für weitere Versuche und/oder ein zweites Kind einfrieren wollen, ist das dann vielleicht zumindest ein Vorteil? 3. Würden Sie bei meinen Gegenheiten bei einem Transfer 1 oder 2 Blastozysten einsetzen lassen und warum? Freundliche Grüße und vielen Dank für Ihre Zeit!
Hallo, mit der Sorge der Überstimulation würde man bei vielen gewonnen Eizellen lieber ein freeze all aller befruchteten Eizellen vornehmen und dann zu einem späteren Zeitpunkt einen Kryotransfer vornehmen. Eine Schwangerschaft im Stimulationszyklus würde eine Überstimulationssymptomatik noch weiter verstärken. Sicherlich kann es für mehrere Versuche reichen. Wenn man Zwilllingsrisiko vermeiden möchte, dann Transfer von einem Embryo. Viel Erfolg R. Moltrecht
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