Hallo Dr. Emig, nachdem 1 Jahr GvNP und drei IUI‘s nicht das gewünschte Ergebnis brachten, sind wir zwischenzeitlich bei der ICIS angekommen. An sich gibt es bisher bei mir keine bekannten Baustellen. Unsere Problematik ist das leicht in der Beweglichkeit eingeschränkte Spermiogramm meines Mannes. Wir beide sind 29 Jahre alt. Die erste ICIS brachte 8 Folikel (leider hatte ich frühzeitig ovuliert und wir verloren ca. 20 Eizellen bereits vor der Punktion). Letztendlich blieben 6 Eizellen, 5 Vorkerner und drei Blastozysten. Eine davon mit 9A Qualität erhielt ich vor zwei Wochen zurück, leider war der Transfer negativ und von den verbleibenden zwei Blastozysten konnte nur noch eine eingefroren werden.  Die Schleimhaut war super aufgebaut bei ü12 mm die Biologin war zufrieden mit dem Embryo und an sich schien alles perfekt zu sein. Ich habe sogar zusätzlich noch Embrypglue gebucht, um auf Nummer sicher zu gehen und trotz super Voraussetzungen hat es nicht geklappt.  Bisher habe ich außer der Gerinnung und der Standarddiagnostik (Hormonwerte, Ultraschall) im KiWu-Zentrum keine weiteren Untersuchungen durchführen lassen.  Bevor ich mich der Stimulation und der Punktion nochmal unterziehe, möchte ich auf Nummer sicher gehen und die noch verbleibende Blastozyste nicht „verschießen“. Es handelte sich um einen Kryozyklus, da ich überstimmuliert war konnte kein Frischtransfer erfolgen. An Medis erhielt ich Progynova, Zyklogest und Duphaston vor bzw. während dem Transfer. Zu meinen Fragen: Einfach so weiter machen, Diagnostik vor dem nächsten Versuch vornehmen oder vielleicht etwas am Protokoll ändern?  Melne Klinik scheint das selbe Protokoll nochmal fahren zu wollen und ich bin mir unsicher, ob das nach dem Ergebnis so sinnvoll ist.  Ich freue mich von Ihnen zu lesen!  Liebe Grüße