Mitglied inaktiv
Hallo, mein Name ist Heike, ich werde nächsten Monat 35 Jahre alt. Meine Situation ist folgende: Ich habe einen Uterus bicornis duplex und nur 1 Niere. Durch ICSI habe ich bereits einen gesunden 2 Jahre alten Sohn und bin nun wiederum durch ICSI schwanger in der 13. Woche. Der Schwangerschaftstest war zunächst nicht eindeutig positiv, zudem hatte ich von Anfang an Blutungen bis zur 9. Woche. Bis zur 11. Woche habe ich vaginal 3X2 Utrogest eingenommen. (Gleiches in der 1. Schwangerschaft) Vor ein paar Tagen habe ich einen Tripple-Test gemacht (warum auch immer). Dieser fiel sehr schlecht aus mit einer Down-Syndrom-Wahrscheinlichkeit von 1:27. Die Nackenfaltenmessung war allerdings vollkommen o.k., so dass sich die Wahrscheinlichkeit erhöht hat auf 1:37 (immer noch schlecht). Mein Arzt rät mir natürlich zu einer Fruchtwasseruntersuchung, die für mich wegen des zu hohen Risikos jedoch nicht in Frage kommt. Meine Frage nun: Ist dieses Ergebnis überhaupt relevant, da ich ja lange Zeit Hormone zur Stimulation zu mir genommen habe und bis zur 11. Woche Utrogest. Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Liebe Heike, was Sie da machen, nennt man Vogel-Strauß-Politik. Sie haben, und bei all den Vorerkrankungen war dies nur vernünftig, durch den III-Test versucht, das statistische Risiko für eine chromosomale Erkrankung Ihres zukünftigen Kindes enger zu fassen. Nun haben Sie ein Ergebnis, das Ihnen nicht paßt, und wollen es wegdiskutieren. Natürlich steht Ihnen dies vollkommen frei, so zu handeln. Natürlich kann man berechtigter Weise sagen, daß dieser III-Test ja nur eine Wahrscheinlichkeitsrechnung darstelle, keine Diagnose. Stimmt. Aber warum veranlasen und bezahlen Sie dann diesen Test, wenn Sie doch keine Konsequenzen daraus ziehen wollen? Auch verstehe ich, wenn Sie sagen, daß eine FW-Untersuchung für Sie deshalb nicht infrage komme, da Sie die Konsequenz daraus - ein SS-Abbruch bei Bestätigung einer schweren Krankheit des Föten - aus Gründen, worüber Sie niemandem Rechenschaft gegenüber ablegen müssen, dies ist einzig und allein Ihre ganz persönliche Entscheidung, daß Sie also eine solche Konsequenz nicht ziehen können. Dafür haben Sie mein vollstes Verständnis. Aber bitte verlangen Sie nicht von uns, Ihnen nur nach dem Mund zu reden. Das Ergebnis ist RELEVANT. Nur, was es für Sie persönlich bedeutet, liegt in Ihrer Entscheidunmg. Gruß KB
Ähnliche Fragen
Guten Tag, ich habe mich 2022 einer Kinderwunschbehandlung unterzogen. (Mein Mann hatte ein sehr schlehctes Spermiogramm). Hierbei stand ich kurz vor einer Überstimulation (15 gereifte Eizellen wurden entnommen und ich habe viel Wasser eingelagert). Zwei Tranfere sind fehlgeschlagen und ich musste zweimal zur Ausschabung. Nach der Tren ...
Sehr geehrter Herr Dr. Gasteiger, ich bitte Sie um eine Einschätzung unserer Kinderwunschsituation und um eine Empfehlung zur weiteren Vorgehensweise: - wir sind 40 (m) und 37(w) alt; normalgewichtig; kein PCO - wir haben bereits eine Tochter (geb. 2020; natürliche Empfängnis); unkomplizierte Schwangerschaft, Vorliegen einer Plazenta praevia, ...
Sehr geehrter Herr Dr.Emig, ich habe eine oder besser gesagt mehrere Fragen... kurz zu meiner Sachlage: ich habe pcos & mein Mann eine schlechte Spermienqualität, wir werden Ende November mit der ICSI beginnen. Nun ist es so das ich Krankenschwester bin & mein Arbeitsalltag sehr stressig ist, ich schwer heben muss, kaum zeit habe durch d ...
Lieber Herr Doktor Gagsteiger, ich habe Ihnen schon eine Mail geschrieben, aber da es leider sehr eilig ist, versuche ich es auf diesem Wege über den Account eines Freundes: Wir bräuchten bitte noch einmal eine Zweitmeinung von ihnen. Ich bin weiblich, 38, wir brauchen eine ICSI. Im natürlichen Zyklus habe ich meinen Eisprung meistens ...
Lieber Herr Dr. Moltrecht, ich bin 38 Jahre alt, mein AMH lag vor ein paar Monaten bei 1,2. Ich habe bereits ein 5 jähriges Kind, das durch eine spontane Schwangerschaft entstanden ist. Vor zwei Jahren war ich erneut spontan schwanger, leider Missed Abort in SSW 12. Da es seit dem nicht mehr geklappt hat, haben wir uns Unterstützung in einem Ki ...
Sehr geehrter Herr Dr. Gagsteiger, ich (39, AMH 0,9) stehe kurz vor meiner ersten ICSI und war heute an ZT 2 beim Ultraschall zum Ausschluss von Zysten. Der Arzt sagte, er sehe auf der rechten Seite 3 Follikel, eines ist bereits 11mm groß. Auf der linken Seite sah er nichts. Heißt das, wir starten jetzt wirklich nur mit 3 Follikeln? Lohnt es si ...
Guten Tag Frau Dr. Popovici, wir befinden uns in der Kinderwunschbehandlung aufgrund meines Mannes. Hat hat CBAVD wegen einer Genveränderung des CFTR Gens. Es wurde zum Glück sehr gutes TESE Material gefunden. Bei unseren 1. ICSI sind insgesamt 3 Blastozysten entstanden. 1. Transfer negativ. 2. Transfer erfolgreich. Wir haben zum Glück eine ...
Sehr geehrter Herr Dr. Robert Emig, mein Freund (m, 35j.) & ich (w, 37j,) hatten dieses Jahr auf natürlichem Weg, Anfang Januar, einen positiven SST in den Händen. (3 Übungszyklen, und beim 4. hatte es dann geklappt) Leider wurde aber Ende Februar ein Operativer Abort durchgeführt. Auf anraten des Arztes, haben wir bis Juli abgewartet, da ...
Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Sonntag, mein Mann und ich sind seit nunmehr sechs Jahren im Kinderwunsch und vor allem ich bin langsam körperlich und psychisch am Ende. Nachdem (mit 34) ein halbes Jahr lang kein Erfolg trotz regelmäßiger Eisprünge und sehr gutem Spermiogramm eintrat, erfolgte die erste Konsultation meiner FÄ. Ergebnis: all ...
Hallo Herr Dr. Moltrecht, wir probieren seit mittlerweile fünf Jahren ein zweites Kind zu bekommen, seit dreieinhalb Jahren davon in der Kinderwunschklinik. Mein Mann ist 43, ich 37 Jahre. Nach wiederholten Inseminationen und dann vielen erfolglosen IVFs, zuerst ohne Gabe von Granocyte, kam es nie zu einer Einnistung. Dann wurde im Januar 20 ...
Die letzten 10 Beiträge
- Stimulation vs Embryotransfer
- Progesteronmangel?
- Kinderwunsch nach Absaugung
- Reise in den Oman
- Beschäftigungsverbot bei Zerfixinsuffizienz?
- Blutung in der 4 SSW
- Weitere Vorgehensweise nach IUI?
- Hcg-Wert verdoppelt sich nicht - trotzdem alles okay?
- 10 Wochen nach der Geburt stechen in der Scheide
- Verspäteter Eisprung oder Östrogendominanz?