Hallo Herr Dr. Moltrecht,  Ich werde im Juli 40 Jahre, mein Mann und ich stehen nach unerfülltem Kinderwunsch (männliche Fruchtbarkeitsstörung) vor der ICSI Behandlung. Im Januar startet die erste Stimulationsphase und danach wollten wir direkt den Embryonentansfer vornehmen.  Die Ärztin sagte nun, wir sollten überlegen, ob wir auf einen direkten Transfer verzichten und lieber noch einen zweiten Stimulationszyklus anschließen. So würden wir noch mehr Eizellen gewinnen - für evtl notwendige weitere Versuche oder ein zweites Kind.  Die Voruntersuchung ergab klar, dass meine Eizellen in großer Anzahl vorhanden sind, so dass die Ärztin optimistisch ist, auch im ersten Stimulationszyklus Eizellen zum Einfrieren entnehmen zu können.  Nun stehen wir vor der Frage, was tun? Ich denke daran, dass ich nicht jünger werde und daher den Transfer so schnell wie möglich vornehmen möchte. Ein zweiter Stymulationszyklus fühlt sich wie verlorene Zeit an. Ein zweites Kind (sollte die ICSI) erfolgreich sein, ist für uns an sich eher fraglich. Was wäre Ihre Empfehlung? Viele Dank für Ihre Einschätzung. Grüße  Frieda