Mieke_
Lieber Herr Dr. Moltrecht, ich bin 38 Jahre alt, mein AMH lag vor ein paar Monaten bei 1,2. Ich habe bereits ein 5 jähriges Kind, das durch eine spontane Schwangerschaft entstanden ist. Vor zwei Jahren war ich erneut spontan schwanger, leider Missed Abort in SSW 12. Da es seit dem nicht mehr geklappt hat, haben wir uns Unterstützung in einem Kinderwunschzentrum geholt. Aufgrund des schlechten Spermiogramm wurden zwei hoch stimulierte ICSIs im kurzen Protokoll durchgeführt, die zu fast nur unreifen Eizellen geführt haben. Es kam nur zu einem Transfer an Tag 3, leider negativ. Ich habe mich dann dazu entschlossen, nur noch mild stimulierte ICSIs durchzuführen, mit denen ich mich wesentlich wohler fühle. Ich habe nun zweimal mal mit Letrozol und Menongon stimuliert mit folgenden Ergebnis: 2 Eizellen pro Zyklus → alle befruchtet • 1. Versuch: Blastozystentransfer → biochemische Schwangerschaft • 2. Versuch: Tag-2-Transfer (2 & 4 Zeller, A-Qualität) → negativ Wie schätzen Sie die Situation ein? Brauche ich einfach nur Geduld oder liegt ggf. ein grundsätzliches Problem vor? Vielen Dank für Ihre Antwort vorab und beste Grüße aus Österreich Mieke
Hallo Mieke, offensichtlch war bislang leider noch nicht der richtige Embryo dabei. Ein wenig muss das Alter mit berücksichtigt werden, so dass ich tatsächlich noch nicht aufgeben würde. Auch erwarte ich kein grundsätzliches Problem. Alles Gute
Mieke_
Lieber Herr Dr. Moltrecht, Sie hatten mir vor einigen Monaten sehr hilfreich auf meine obige Nachricht bzgl. der bis dahin durchgeführten ICSIs geantwortet. Seit dem habe ich noch zwei ICSI Naturelle und eine moderat stimulierte ICSI durchführen lassen. Bei den ICSIs Naturelle konnte je eine Eizelle gewonnen und befruchtet werden. Der erste Transfer eines 9-16 Zellers in A Qualität an Tag 3 hat erneut zu einer biochemischen Schwangerschaft geführt. Der zweite Transfer eines 4 Zellers in A Qualität war leider negativ. Zuletzt haben wir eine etwas höher stimulierte ICSI mit 175 Einheiten Menogon durchgeführt. Es wurden sieben Eizellen entnommen, fünf waren reif, vier wurden befruchtet. Zwei davon haben sich zu Blastozysten entwickelt. Die erste wurde mir im Frischtransfer an Tag 6 in 4AB Qualität zurückgegeben. Leider negativ. Die andere wurde an Tag 5 in 5AA Qualität eingefroren. Mir ist bewusst, dass die meisten Eizellen aufgrund meines Alters nicht mehr in Ordnung sind. Trotzdem frage ich mich, ob es noch irgendwas gibt, dass ich abklären könnte? Gebärmutterspiegelung, Gerinnung und Plasmazellen waren unauffällig. Auch sonst konnte bisher nichts festgestellt werden. Oder lässt sich die Einnistung noch irgendwie unterstützen? Vielen Dank für Ihre Antwort vorab und beste Grüße aus Österreich Mieke
Liebe Mieke, das tut mir sehr leid! Wie Sie berichten, sind alle relevanten Untersuchungen zur Sicherheit geamcht worden! Auf dass die kryokonservierte Blastocyste zu einem pos Ergebnis führen wird! VG
Mieke_
Lieber Herr Dr. Moltrecht, vieleb Dank für Ihre Rückmeldung. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass noch einmal die richtige Eizelle dabei ist :). Dürfte ich noch eine Frage zur Vorgehensweise beim Kyrotransfer stellen? Gemäß meiner Klinik sollte ich am 10. Tag mit Ovitrelle auslösen und dann direkt mit Progesteron starten. Der Transfer sollte dann am 15. Zyklustag sein. Ab der Progesterongabe bis zum Transfer wären es zwar 120h gewesen, aber vom Eisprung bis zum Transfer wären es nur 3,5 Tage gewesen. Ist dies so üblich? Da es sich um den Transfer einer Blastozyste handelt, hätte ich erwartet, dass diese erst 5 Tage nach dem Eisprung eingesetzt wird. Wie handhaben Sie das in Ihrer Praxis? Krankheitsbedingt musste ich den Transfer absagen. Noch einmal vielen Dank vorab und viele Grüße Mieke
Guten Abend, fragen Sie ruhig nochmals nach. Wir tauen die Blastocystt fünf Tage nach Eisprung auf und transferieren am selben Tag. VG
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