Mitglied inaktiv
Sehr geehrte Frau Dr. Czeromin, ich bin 36 Jahre alt, wiege 57 kg und habe normale Perioden mit Eisprung. In nächster Zeit beginne ich mit der ersten IVF. Es ist das erste Mal, daß ich Fruchtbarkeitshormone nehme und ich bin deshalb etwas ängstlich. Die Dosierung für die ersten Tage hat man mir schon gesagt: ich muß warten, bis meine nächste Monatsblutung beginnt und dann am Abend des zweiten starken Blutungstages 225 Einheiten Gonal F und 75 Einheiten Menopur spritzen, die nächsten beiden Tage ebenfalls 225 Gonal F und 75 Menopur, und dann am Tag darauf ist die erste Blut- und Ultraschalluntersuchung. Danach würde dann die Dosierung je nach Ergebnis angepaßt. Mir wurde gesagt, daß dann die Dosierung von Patientin zu Patientin sehr differieren würde. Es ist jetzt so, daß im Beipackzettel der beiden Medikamente kleinere Dosen stehen und ich deshalb befürchte, ein Überstimulationssyndrom zu bekommen. Andererseits erfolgt die erste Blut- und Ultraschallkontrolle ja schon nach drei Spritzentagen. Falls dann meine Reaktion zu stark wäre, könnte man dann noch rechtzeitig durch eine Dosisverminderung einem Überstimulationssyndrom vorbeugen oder wäre es dann schon zu spät und ich würde unweigerlich auf ein solches Syndrom zusteuern? Falls Ihnen die Frage zur Anfangsdosis zu speziell ist, dann beantworten Sie mir doch wenigstens die Frage, ob, falls sich die Anfangsdosis als zu hoch erweist, eine Dosisanpassung nach drei Tagen noch rechtzeitig wäre, um Schlimmeres zu verhindern? (Ich lese bei den anderen Fragen öfter etwas von irgendwelchen Medikamenten zur Downregulation, davon habe ich nichts verschrieben bekommen, vielleicht kommt das noch später, im Verlauf der weiteren Stimulation, keine Ahnung) Vielen Dank im voraus, Laetitia
Liebe Laetitia - ich finde die Anfangsdosis völlig i.O., machen Sie sich keine Sorgen, bei so frühzeitiger Dosisanpassung sind Sie sich in guten Händen. Und: Auch Ihre Ärzte haben kein Interesse Überstimulationssyndrome zu verursachen!!! Das kommt überhaup nicht so häufig vor, wie Sie vielleicht nach dem Lesen des Beipackzettels erwarten! Alles Gute - und frohe Weihnachten. Ute Czeromin
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