Guten Abend ☺️ Ich bin 35 Jahre alt und hatte im vergangenen Jahr eine Schwangerschaft mit einer leeren Fruchthöhle (Windei), die beendet werden musste. Danach habe ich eine Kinderwunschbehandlung mit IVF begonnen. Dabei wurden 6 Eizellen gewonnen und daraus 4 Blastozysten entwickelt und eingefroren. Ich hatte anschließend zwei erfolglose Embryotransfers. Vor meinem Pausenzyklus wurde außerdem eine Gebärmutterschleimhautbiopsie durchgeführt. Danach habe ich im Pausenzyklus auf natürlichem Weg wieder schwanger geworden. Aktuell bin ich etwa in der 6. Schwangerschaftswoche. Bei mir wurden außerdem erhöhte uterine Natural-Killer-Zellen festgestellt, mit einem Wert von 441. Das macht mir große Angst, weil ich bereits die Erfahrung mit dem Windei und zwei erfolglosen Transfers gemacht habe. Mein Kinderwunschklinikarzt hat mir erklärt, dass ich mir wegen der erhöhten Killerzellen keine Sorgen machen müsse und dass er keine spezielle Immuntherapie für notwendig hält. Ich bekomme aktuell lediglich Utrogest, kein Intralipid/Serum und keine andere Immuntherapie. Meine wichtigste Frage ist deshalb: Wie relevant ist ein uNK-Wert von 441 tatsächlich für diese Schwangerschaft, und gibt es einen medizinischen Grund, jetzt eine Behandlung wie Intralipid, Kortison oder etwas anderes zu beginnen – oder ist es sinnvoll, keine zusätzliche Immuntherapie zu machen?