Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Friedrich Gagsteiger:

Zwillingsrisiko nach Letrozol

Frage: Zwillingsrisiko nach Letrozol

Freyana

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Guten Tag, mit dem 2. Kind will es nicht mehr klappen. Wir befinden uns daher im Letrozol Zyklus. Die Einnahme erfolgte von ZT 5 bis ZT9. An ZT 10 gab es drei Follikel: 15,5 mm, 12,5 mm und 9 mm. Heute An ZT 12 löse ich aus.  Wie hoch schätzen Sie das Risiko für Zwillinge? Viele Grüße, Sylvia Zlöbl


Dr. Friedrich Gagsteiger

Dr. Friedrich Gagsteiger

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Guten Tag, bei diesem Befund würde ich das Zwillingsrisiko als erhöht, aber insgesamt noch eher niedrig einschätzen. Entscheidend ist, dass an ZT 10 zwar drei Follikel vorhanden waren, aber nur einer mit 15,5 mm bereits deutlich führend war. Der Follikel mit 12,5 mm könnte bis zur Auslösung an ZT 12 allerdings noch auf etwa 15–17 mm gewachsen sein und damit ebenfalls eine reife Eizelle enthalten. Der 9-mm-Follikel dürfte dagegen mit deutlich geringerer Wahrscheinlichkeit noch relevant werden. Unter Letrozol liegt die Mehrlingsrate insgesamt nur bei wenigen Prozent. In Ihrer konkreten Situation könnte das Zwillingsrisiko grob im Bereich von etwa 5–10 % liegen, sofern tatsächlich zwei Follikel ovulieren. Eine exakte Prozentzahl lässt sich aus den Messungen allein aber nicht seriös bestimmen. Wenn heute vor der Auslösung nochmals ein Ultraschall gemacht wurde, wären die aktuellen Größen der drei Follikelbesonders interessant. Daraus könnte man das Risiko wesentlich besser abschätzen. Ich wünsche Ihnen sehr, dass es diesmal klappt – am besten natürlich mit genau einem kleinen Passagier. 🍀


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