Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Sonntag,  ich befinde mich im natürlichen Zyklus in Vorbereitung auf einen Blastozystentransfer. Im US war der LF am Montag (11 Uhr) mit 14,3mm gemessen, SH mit 8,2. Ich sollte heute um 20 Uhr mit Ovitrelle auslösen, Utrogest dann ab Freitagabend. Soweit so gut. Jetzt zeigte mein CB Monitor heute Morgen um 6 Uhr natürlich Max an. (ZT11, sonst relativ stabil an 12+13), allerdings hatte ich im letzten Monat auch eine lange Lutealphase von 16 Tagen, die sonst immer stabil 14/15 Tage ist.  Eine Ärztin der Klinik sagte mir im Telefonat, dass sei nicht schlimm. Ovitrelle fällt dann raus, der Zeitplan bliebe aber genau so wie besprochen. (Mein Arzt ist heute nicht da). Ab Freitagabend Utrogest und ET am Mittwochmittag. Das wäre alles kein Problem, ich solle mir mal wegen der 12 Stunden keine grauen Haare wachsen lassen.  Meine Frage ist natürlich, ob dieses Vorgehen zu vertreten ist oder eher waghalsig? Ich habe bereits einen langen und sehr schweren KiWu Weg hinter mir. War mehrmals schwanger, aber leider nicht erfolgreich. Dies ist dann auch meine letzte Blastozyste im Moment. Ich verstehe nicht, wie sie auf 12 Stunden kommt. Es sind zwar 12 Stunden Verschiebung zwischen dem LH Anstieg am Monitor und der Spritze, die ich jetzt nicht nehme, aber der ES findet ja voraussichtlich um die 24 Stunden eher statt als mit der Spritze, eben im Verlauf des morgigen Tages oder eventuell schon heute Nacht.  Mich verunsichert das zutiefst. Habe auch schon wieder einen unfreiwilligen Pausenzyklus hinter mir, da ich im vorletzten Zyklus nur eine sehr stockende Blutung hatte, da ich bis ZT 31 das Utrogest 300 genommen hatte.  Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Antwort  Mit freundlichen Grüßen  NT 2019