Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Robert Emig:

Ängste nach Tod des Babys und früher Fehlgeburt

Frage: Ängste nach Tod des Babys und früher Fehlgeburt

Matildasmom

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Sehr geehrter Herr Dr. Emig, meine Tochter starb im Mai nach nur 5 Tagen an den Folgen eines Fetomaternalen Transfusionssyndrom und erfolgtem Not-Kaiserschnitt 38+1.  Ich habe mich komplett durchchecken lassen (Hormonstatus etc.) und nachdem alles sehr gut aussieht haben wir beschlossen, uns an ein Geschwisterchen zu wagen.  Ich wurde im 2. ÜZ schwanger, was leider in einem sehr frühen Abgang 4+5 endete. Nun mache ich mir sehr viel Gedanken darum, ob aufgrund des Kaiserschnitts und der erfolgten Ausschabung vernarbungen entstanden sind, die zu diesem frühen Abgang geführt haben. Man liest ja so viel von sekundärer Sterilität und erhöhtem Fehlgeburtsrisiko nach Kaiserschnitten. Die Op verlief lt. Bericht komplikationslos.  Ich weiß, dass sich eine Fehlgeburt nicht vermeiden lässt und die meisten Frauen eine in ihrem Leben durchmachen, aber nach unserem Schickssalsschlag im Mai und der bereits erfolgten frühen Fehlgeburt mache ich mir sehr viel Gedanken.  Vielen Dank für Ihre Mühen.


Dr. Robert Emig

Dr. Robert Emig

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Hallo, Sie sollten keine Angst haben. Statistisch gesehen ist es viel wahrscheinlicher, dass eine Schwangerschaft gut geht als dass es zu einer Fehlgeburt oder ähnlichen Ereignissen kommt. Wenn sie alleine nicht zurecht kommen und merken, dass sie an der Bewältigung der Ereignisse scheitern, sollten sie sich professionelle Hilfe suchen. Hierzu können Sie sich zum Beispiel an pro Familia wenden. Alles Gute für Sie. 


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