Sehr geehrter Herr Dr. Gagsteiger, ich hatte kürzlich eine Fehlgeburt (Missed Abortion, Herz hörte in der 9. SSW auf zu schlagen). Vor 1,5 Jahren bekam ich - nach meiner ersten und erfolgreichen Schwangerschaft - die Diagnose Hashimoto. Mein TSH wurde schnell gut eingestellt (immer zwischen 0,5 und 1). Die TPO-AK sind aber dauerhaft erhöht (Wert immer noch >600), auch mit Seleneinnahme. Andere Krankheiten sind mir nicht bekannt.  Ich habe daher Angst, dass meine Fehlgeburt auf die Autoimmunaktivitäten in meinem Körper zurückzuführen ist und es daher bei einem neuen Schwangerschaftsversuch wieder zu einer FG kommt, wenn ich nichts unternehme. Da ich schon 34 Jahre alt bin, haben wir auch nicht mehr so viel Zeit, ehe sich zusätzlich das Fehlgeburtsrisiko aufgrund meines Alters immer mehr erhöht. Was könnte ich tun, um mein Fehlgeburtsrisiko zu senken? Sollte ich andere Autoimmunkrankheiten, genetische Probleme, Killerzellen in der Gebärmutter... etc. testen lassen, und wenn ja, welche konkreten Tests wären da in meiner Situation sinnvoll? Gibt es eine Möglichkeit, meine Antikörper zu senken? Vielen Dank für Ihre Hilfe!