Frage: Wehen erkennen

Franzi1906

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Guten Tag, dies ist meine 3.Schwangerschaft und ich befinde mich in der 34.SSW. Zunehmend mache ich mir Gedanken hinsichtlich Geburt und ob ich die Wehen richtig interpretieren werde. Zur Vorgeschichte: Bei meiner ersten Schwangerschaft war ich sehr jung (15). Die kleine kam in 36 +4 auf die Welt. Ich war morgens beim Frauenarzt. Der Muttermund war circa 1-2cm geöffnet und ich hatte eine leichte Blutung. Der FA gab mir somit damals den Einweisungschein für das Krankenhaus mit und sagte ich soll nach Hause gehen und wenn ich wehen verspüren sollte ins Krankenhaus fahren. Ich hatte über den Tag hinweg schon immer mal wieder ein leichtes Ziehen verspürt - aber nicht schmerzhaft und gut aushaltbar. Ich hatte mich aufgrund meiner eigenen Verunsicherung dazu entschieden dennoch ins Krankenhaus fahren. Da stellte man dann auch eine leichte Wehentätigkeit fest und der Muttermund war dann circa 4 cm geöffnet. Ich hatte keine Schmerzen. Das ganze zog sich dann über etwa 2,5 stunden. Ich war gegen 22:45 Uhr sogar nochmal auf der Toilette. Der Muttermund war dann bereits etwa 6-7cm geöffnet. Man entschied sich dann zu einer Blasensprengung. Danach ging es ganz schnell. 2-3 Presswehen und eine stunde später hielt ich die kleine in den Armen. Die Presswehen habe ich klar gespürt aber alles davor war für mich nicht intensiv - hatte es mir stärker vorgestellt. Nun zur zweiten Entbindung. Mein Sohn kam pünktlich 3 Tage vorm errechneten Termin. Keine Wehen über den Tag hinweg. Ich ging ins Bett und wurde gegen 2:30 Uhr nachts wach weil meine Fruchtblase geplatzt war. Sofort Wehen im Abstand von 2 Minuten - der Abstand verringerte sich stetig. Der Krankenwagen kam und nahm mich mit - ich hatte bereits da das Gefühl mich selbst nur noch sehr schwer vom pressen abhalten zu können. Gegen 3:00 Uhr sind wir im Krankenhaus angekommen. Dort war der Muttermund 10cm geöffnet und ich konnte sofort pressen. 25 Minuten später hielt ich mein Baby in den Armen und alles war erledigt. Wenn andere Frauen mir dann von ihren langen Geburten und den stundenlangen Wehen berichten, kann ich da überhaupt nicht mit reden. Nun merke ich, dass ich mir diesmal zunehmend Gedanken mache - ob ich die Wehen frühzeitig als solche interpretieren werde - warum hab ich vorher in den anderen beiden Schwangerschaften nichts bzw. Wenig gespürt bis es tatsächlich losging? Oder hatte ich vorher einfach keine wahrnehmbare Wehentätigkeit?! In der jetzigen Schwangerschaft spüre ich die Übungswehen/Senkwehen sehr deutlich. Und ich merke dann jedes Mal wie der Gedanke in mir hoch steigt „was, wenn es jetzt los geht und ich nehme es nicht ernst - und dann geht es plötzlich ganz schnell?!?“ So viele Gedanken hab ich mir in der zweiten Schwangerschaft absolut nicht gemacht - aber nachdem es da so fix ging bin ich diesmal doch sehr verunsichert. Ab wann sollte ich handeln und vorsichtshalber ins Krankenhaus fahren? Ich hab ja noch ein paar Wochen vor mir und eigentlich könnte ich die letzten Wochen einfach noch in Ruhe genießen. Aber dieser Gedanke begleitet und verunsichert mich einfach zunehmend. Liebe Grüße, Franziska.


Martina Höfel

Martina Höfel

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Liebe Franzi, trauen Sie sich und tasten Sie selber nach der Cervix und später nach dem Muttermund. Liebe Grüße Martina Höfel


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