Mitglied inaktiv
Ich bin zum 3. Mal schwanger (Ende 28.SSW). Die erste Geburt war nicht so toll. Ich hatte massive Kreislaufprobleme und die ganze Betreuung war auch nicht besonders. Meine PDA saß überhaupt nicht (sehr enge ZWR). Ich habe einen sehr langen (5cm) Dammschnitt bekommen der mir jetzt nach fast 5Jahren immernoch Schwierigkeiten macht. Die Heilung dauerte auch sehr lange. Meine 2.Geburt war eigendlich ok. Es war eine Wassergeburt mit kleinem Dammriss (1cm). Meine Mädchen waren recht groß und schwer (54cm und 4020g, Kopf 36,5cm/ 55cm und 3950g, Kopf 34cm). Jetzt wird es ein Junge, der bestimmt auch größer sein wird. Ich möchte mich diesen ganzen Geburtschmerzen eigendlich nicht nochmal aussetzten. Die Schwangerschaft war auch nicht geplant. Eine PDA wird bei mir wohl wegen der engen ZWR nicht möglich sein. Außerdem fürchte ich mich vor neuen Geburtsverletzungen. Das vernarbte Gewebe wird sicher wieder beschädigt. Es graust mir auch vor den Nachfolgen der Geburt (monatelange Schmerzen im Vaginalbereich, sowie sehr schmerzhafte innere Hämoridden). Ich überlege jetzt das Kind per Wunschkaiserschnitt zu bekommen. Warscheinlich muss ich mir dann aber eine andere Klinik suchen, da ich ja keine med. Indikation habe. Ich bin mir total unsicher. Ich bin absolut kein Krankenhauspatient. Beim ersten Kind habe ich das Krankenhaus am nächsten Tag und beim zweiten am zweiten Tag nach der Geburt verlassen. Das geht natürlich nach einem Kaiserschnitt nicht. Ich brauche dringend einen Rat. Meine "alte" Hebamme kann mich auch nicht betreuen, da sie nicht mehr in meiner Region tätig ist. Eine andere habe ich noch nicht. Bisher habe ich das Geburtsthema irgendwie verdrängt. In der 30. SSW muss ich mich aber für die Geburt anmelden. Ich muss mir also langsam darüber klarwerden. Es tut mir leid, daß ich so konfus geschreiben habe, aber ich weiss nicht wie ich es erklären soll.
hallo, 1. Die schmerzlose Geburt gibt es nicht. 2. Wenn Sie mit Folgeverletzungen argumentieren, muss Ihnen klar sein, dass diese nach KS nicht unerheblich sind... 3. Die Geburtsverletzungen nach vaginaler Geburt minimieren sich mit jeder Geburt.Also ist es sehr unwahrscheinlich,dass mit größeren Verletzungen gerechnet werden muss. 4. eine PDA ist doch eine Möglichkeit - nur weil es einmal nicht klappte heisst es,dass es wieder nicht klappt. Neuer AnästhesistIN, neues Glück :-) Bei zwei vorausgegangenen vaginalen Geburten ist der KS als gewählter Geburtsmodus keine Alternative. Suchen Sie sich dringend eine Hebamme. Eine schöne SS und eine schöne Geburt, Grüße Silke Westerhausen
Mitglied inaktiv
Hallo, bezüglich der Angst vor Dammverletzungen: Trainiere doch mit dem Epi-no, und mache gleichzeitig Damm-Massage. Das hilft wirklich. Bei meiner 1. Geburt wurde geschnitten ( Saugglocke) , meine zweite Geburt war eine Wassergeburt ohne jegliche Verletzungen und das trotz "Brocken" mit 3950g und KU 37 cm und einer Austreibungsphase von ganzen 3 Minuten (!!!). Ohne epi-no wäre ich s i c h e r gerissen ! Viel Glück wünsche ich Dir für die Geburt !
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